Deutsch
English
< zurück
24.11.2008 16:02 Alter: 8 Jahre

"Ach, ich fühl's - Gewalt und die hohe Stimme"

"Ach, ich fühl?s - Gewalt und die hohe Stimme"

Buchpräsentation und Vortrag

 

am Donnerstag, 27. November 2008, 19.00 Uhr (s.t.),

Mendelssohnsaal der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

Referent: Dr. med. Niels Graf von Waldersee

Eine Veranstaltung des Gleichstellungsbüros in Zusammenarbeit mit dem Institut für Musiktherapie der Hochschule für Musik und Theater Hamburg

Eintritt frei.

 

Die hohe Stimme signalisiert verdeckte Gewalt

Was stört den Hörer so sehr an der hohen Frauenstimme? Warum stößt sie - angehoben, gepresst oder gar kindlich - auf Ablehnung? Warum gehen wir bei ihr in Alarmposition oder warum gefällt sie manchmal sogar? Die hohe Stimme spricht von subjektivem Leiden und signalisiert verdeckte Gewalt, so der Hamburger HNO-Arzt, Phoniater und Pädaudiologe Dr. med. Niels Graf von Waldersee. Bei der Untersuchung des Verborgenen hinter dieser Stimme richtet von Waldersee seine Aufmerksamkeit auch auf die aktuelle Welt der Medien und Politik, hinterfragt Erkenntnisse von Medizin und Psychologie. Als Ergebnis der Behandlung seiner Patientinnen stellt er eine erschütternde Bedürftigkeit der untersuchten Frauen aufgrund seelischer Ängste, Kümmernisse oder Nöte dar.

 

Niels Graf von Waldersee, geb. 1954, studierte Medizin in Paris und Hamburg und absolvierte eine Ausbildung zum Facharzt in HNO-Heilkunde in Stade sowie Phoniatrie und Paedaudiologie in Hamburg Eppendorf. Seit 2002 arbeitet er in eigener Praxis mit dem Schwerpunkt Kindesentwicklung und Stimme. Sein Buch "Ach, ich fühl's". Gewalt und die hohe Stimme erschien 2008 im Kadmos Verlag, Berlin.