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07.11.2008 10:36 Alter: 8 Jahre

ALFRED-SCHNITTKE-FESTIVAL zum 10. Todestag in der Hamburger Musikhochschule

Anlässlich des 10. Todestages von Alfred Schnittke veranstaltet die Hochschule für Musik und Theater Hamburg ein Schnittke-Festival am

 

Sonnabend, den 15. November 2008, 20:00 Uhr

und

Sonntag, den 16. November 2008, 20:00 Uhr,

Forum der Hochschule für Musik und Theater.

 

Eintritt: 8 Euro, Schüler und Studierende: 5 Euro

Beide Konzerte zusammen 12 Euro.

Nur Abendkasse.

 

Die Musik von Alfred Schnittke (1934-1998) ist in vielerlei Hinsicht ein Pro-dukt der russischen Tradition (Schostakowitsch und Strawinsky), zeigt aber auch deutsche (Mahler und Berg) und amerikanische Einflüsse (Ives). Als einer der bedeutendsten Komponisten in Russland hat Schnittke neue Dimensionen in der russischen Musik des 20. Jahrhunderts eröffnet. Die große Beliebtheit seiner Musik mag sich unter anderem darin erklären, dass er in seinem Musikverständnis kein Avantgardist war, dem das Klangexperiment, die Mikrotonalität oder spekulative Kompositionstechniken am Herzen gelegen haben. Seine Musik enthält ein hohes Maß an Emotionalität und bietet dem Hörer Hörbrücken an. Nach seiner Übersiedlung 1990 nach Hamburg fand er an der Hochschule für Musik und Theater seine pädagogische Heimat und übernahm hier eine Professur für Komposition.

 

Sein Todesjahr nimmt das Studio 21 für aktuelle Musik zum Anlass, mit einer kleinen Veranstaltungsreihe auf den Komponisten aufmerksam zu machen. Gemeinsam mit dem ensemble Intégrales werden an zwei Abenden Werke des Deutschrussen zu Gehör gebracht:

 

Das Ensemble 21 unter der Leitung von Prof. René Gulikers kontex-tualisiert am Sonnabend, den 15.11.08, Schnittkes Werk und erarbeitet eine Collage aus dem kammermusikalischen Oeuvre, russischen Texten und Filmausschnitten.

 

Das ensemble Intégrales stellt am Sonntag, den 16.11.08, das Werk Schnittkes in den klanglichen Zusammenhang mit Werken von Sofia Gubaidulina und Sergej Newski:

 

Sofia Gubaidulina: Die Seiltänzerin (1993) für Violine und Klavier

Sergej Newski: Rift (2004) für Violine, Saxophon und Klavier

Alfred Schnittke: Klaviertrio (1992), Variationen (solo) (1954) für Klavier So-lo.