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04.02.2009 09:10 Alter: 8 Jahre

"ALLEMONDE" - Debussys Oper Pelléas et Mélisande in einer neuen Inszenierung der Theaterakademie Hamburg

Premiere der Diplominszenierung "Allemonde"

am 6. Februar 2009, 20 Uhr,

Opera Stabile der Staatsoper Hamburg.

 

Weitere Vorstellungen: 08., 10., 12., 14. und 16.02.2009, jeweils 20:00 Uhr, in der opera stabile.

Eintritt: 18 Euro, Schüler und Studierende: 12 Euro

Eine Diplominszenierung der Theaterakademie Hamburg in Kooperation mit der Staatsoper Hamburg.

 

Der Regiestudent Felix Seiler inszeniert eine Fassung der Oper "Pelléas et Mélisande" von Claude Debussy, die von Peter Nikolas Häublein (Kompositionsstudent der Hochschule für Musik und Theater) musikalisch eingerichtet wurde.

 

"Allemonde"

Abgeschottet von der Außenwelt lebt auf Allemonde die Familie des alten König Arkels. Die hier vorherrschende Dunkelheit, aber auch die Einsamkeit des tristen Ortes setzt den Bewohnern zu. Die beiden Stiefbrüder Golaud und Pelléas kämpfen auf unterschiedliche Weise damit: der Eine hartgesotten, von nichts unter zu kriegen, während der Andere gedankenversunken ständig von einer Abreise träumt, die für ihn nie stattfinden wird.

Da betritt die geheimnisvolle Mélisande als Golauds neue Frau Allemonde. In der Begegnung mit ihr kehrt das vergessen geglaubte Leben in die Familie zurück. Doch auch die Schattenseite lange unterdrückter Regungen beginnt im Stillen zu gären und steuert das Brüderpaar und Mélisande auf eine Katastrophe zu...

 

In seiner einzigen vollendeten Oper "Pelléas et Mélisande" erzählt Claude Debussy eine sich nicht erfüllende Liebesgeschichte, an einem von Depression gezeichneten, morbiden Ort. Musikalisch schafft der Komponist tief aufgeladene, atmosphärische Beschreibungen über die Gefühle von Menschen, die zwar miteinander sprechen, sich aber nicht mehr verstehen können.

 

"Allemonde" folgt der originalen Oper mit wenigen Auslassungen, in einer neuen, 100 Minuten langen Fassung. Die Musik Debussys wurde von Peter Häublein für ein Kammerensemble, bestehend aus Klavier, Violine, Cello, Klarinette und Flöte neu arrangiert.

 

"Pelléas et Mélisande" von Claude Debussy in einer Fassung von Felix Seiler (Regie), Cornelius Trantow (musikalische Leitung), Jill Caroline Bertermann (Bühne und Kostüme), Juliane Luster (Dramaturgie), Peter Häublein (musikalische Bearbeitung)

 

Mit Andreas Preuß (Pelléas), Ryszard Kalus (Golaud), Christian Bodenburg (Arkel), Jannick Michalzik (Yniold), Claudia Rometsch (Mélisande) und Wiebke Hoogklimmer (Geneviève).