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17.02.2016 05:36 Alter: 100 Tage

Bruckners „Achte“ im Miralles-Saal

Große Symphonik für kleines Geld: Das Hochschulsymphonieorchester der Hochschule für Musik und Theater (HSO) führt Anton Bruckners 8. Symphonie auf. Es ist die erste Produktion des HSO in diesem Jahr, und wie immer wird das erste Konzert von Prof. Ulrich Windfuhr und das darauffolgende von Studierenden aus seiner Dirigierklasse geleitet.

Zeit und Ort: 

Samstag, 20.02. und Sonntag, 21.02. 2016  Beginn 19:30 Uhr
Staatliche Jugendmusikschule Hamburg, Mittelweg 42
Leitung: Ulrich Windfuhr (20. 2.)
sowie Studierende aus der Dirigierklasse von Prof. Ulrich Windfuhr (21. 2.) :
Justus Tennie (1. Satz)
Dominic Limburg (2. Satz)
Yu Sugimoto (3. Satz)
Johannes Zahn (4. Satz)
Jeweils um 18:50 findet eine Einführung im unteren Foyer vom Miralles Saal statt.
Der Eintritt beträgt 8 Euro für Erwachsene, 5 Euro für Schüler und Studierende

Bruckners dem österreichischen Kaiser Franz Joseph I. von Österreich gewidmete 8. Symphonie in c-Moll wurde in ihrer ersten Fassung im Juli 1887 nach dreijähriger Arbeit abgeschlossen. Im Konzert begegnet man heute der Zweitfassung von 1890 am häufigsten, deren Neufassung im April 1889 begann und sich bis zum März 1890 hinzog. Zur außerordentlich erfolgreichen Uraufführung der 8. Symphonie in ihrer zweiten Fassung kam es dann am 18. Dezember 1892 durch die Wiener Philharmoniker unter der Leitung von Hans Richter.

Die Monumentalität der „Achten“ hat Menschen des Öfteren dazu veranlasst, sie mit Beinamen zu versehen. Bruckner selbst sprach von seinem „Mysterium“, vereinzelt ist der Beiname „Apokalyptische“ zu lesen. Vielfach wird die Achte auch als „Krone der Musik des 19. Jahrhunderts“ bezeichnet.