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02.05.2011 10:49 Alter: 6 Jahre

Budge-Palais bleibt Eigentum der Hansestadt

Wie das "Hamburger Abendblatt" und "Die Welt" am 30. April 2011 berichteten, bleibt das Budge-Palais Eigentum der Hansestadt, die jüdischen Erben werden finanziell entschädigt.

Das Hamburger Abendblatt berichtet:

"Der Streit um das von den Nationalsozialisten konfiszierte Budge-Palais an der Hamburger Außenalster zwischen der Hansestadt und einer jüdischen Erbengemeinschaft ist beigelegt. Senatssprecher Christoph Holstein und der Anwalt der Erben, Lothar Fremy, bestätigten die Einigung am Freitag. Demnach wird das eigentliche Budge-Palais, in dem heute die Hochschule für Musik und Theater residiert, im Eigentum der Freien und Hansestadt Hamburg bleiben. Das gilt auch für den sogenannten Spiegelsaal sowie eine historische Puppenstube. Die Erben erhalten eine Entschädigung. Über Details sei Stillschweigen vereinbart worden, hieß es auf beiden Seiten." ……"In der Erklärung des Senats heißt es nun: „Der Erbengemeinschaft wird durch den Senat das Bedauern über das erlittene Unrecht ausgedrückt sowie eine Entschädigung zugesprochen.“ Der Erben-Anwalt Fremy sagte: „Alle sind zufrieden.“ Der Vorschlag zur Einigung kam von Hamburgs ehemaligem Bürgermeister Klaus von Dohnanyi."