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02.06.2015 02:58 Alter: 2 Jahre

DAAD Preis 2015 an Pirkka Karppinen

Für seine besonderen akademischen Leistungen sowie sein bemerkenswertes gesellschaftliches Engagement wurde der aus Finnland stammende HfMT-Lehramtsstudent Pirkka Karppinen mit dem DAAD-Preis 2015 ausgezeichnet. Die Verleihung fand im Rahmen des Sommerkonzertes 2015 am 12. Juli 2015 im Kleinen Saal der Laeiszhalle statt.

Pirkka Karppinen, 1982 in Turku, Finnland geboren,  hat das Studium Bachelor of Arts für das Lehramt der Primar- und Sekundarstufe I an der an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und Universität Hamburg absolviert. Seit 2013 studiert er bei der HfMT Hamburg und Uni Hamburg weiter mit dem Ziel des Abschlusses Master of Education für das Lehramt.
Pirkka Karppinen engagiert sich seit Jahren die Vermittlung finnischer Kultur finnischen Kultur in Hamburg in Form von Lesungen, Veranstaltungen und Vorträge. Unter anderem ist er seit Jahren als Lehrkraft bei der finnischen Schule Hamburg tätig gewesen und konnte mittels dieser Tätigkeit viele deutsch-finnische Kinder bei der Entdeckung ihrer Wurzeln helfen.
Hamburg als Pirkka Karppinens Wahlheimat hat zudem eine Leidenschaft für das Niederdeutsche geweckt. So hat er Seminare zu Plattdeutsch an der Universität Hamburg besucht und das Plattdeutsche in seine künstlerischen Projekten mit einbezogen.
Weiterhin wirkt Pirkka Karppinen seit zehn Jahren in der internationalen Hamburger Kunst- und Musikszene mit, um neue Formen von urbanen Kunst entstehen lassen und Beziehungen zu Künstlerinnen und Künstlern aus aller Welt zu knüpfen.

Der mit 1.000 Euro pro Hochschule dotierte DAAD-Preis aus finanziellen Mitteln des Auswärtigen Amtes, der seit mehr als zehn Jahren vergeben wird, soll dazu beitragen, den großen Zahlen ausländischer Studierender an deutschen Hochschulen Gesichter zu geben und sie mit Geschichten zu verbinden. Es wird deutlich, dass ausländische Studierende eine Bereicherung für die deutschen Hochschulen sind. Die Studierenden, die über ihre Hochschulen einen solchen Preis erhalten haben, verbinden oft nicht nur zwei Nationen, sondern sind durch ihre zahlreichen Kontakte vielfältig vernetzt.