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15.10.2010 15:26 Alter: 6 Jahre

Direktor des Instituts für Musiktherapie geht in den Ruhestand

Prof. Dr. Hans-Helmut Decker-Voigt, langjähriger Direktor des Instituts für Musiktherapie der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, wurde heute im Rahmen einer akademischen Feier im Spiegelsaal des Museums für Kunst und Gewerbe von Hochschulpräsident Prof. Elmar Lampson offiziell aus diesem Amt verabschiedet.

Er bleibt der Hochschule aber weiter mit Rat und Tat verbunden. Lampson würdigte ihn als großen Pionier und Kämpfer für die Musiktherapie und danke ihm für seinen engagierten Einsatz für die Belange der Hochschule. So gestaltete Decker-Voigt über viele Jahre die Geschicke der Hochschule entscheidend mit als Mitglied des Hochschulsenats und im Studiendekanatsrat.

Seit 1991 leitete Decker-Voigt das von ihm mit gegründete Institut für Musiktherapie, das sich heute als Ausbildungszentrum für drei Studiengänge (Zusatzstudium, Master - Aufbaustudium und Promotionsstudiengang) präsentiert. Decker-Voigt zählt zu den profiliertesten Repräsentanten der deutschen Musiktherapie, der durch verschiedene musiktherapeutische Verfahren, die in Psychotherapie und Medizin übernommen wurden, wissenschaftlich anerkannt und erfolgreich ist. Außer durch zahlreiche auch international verbreitete Buchveröffentlichungen vertritt er die Musiktherapie durch Ausbildungsprogramme in der Schweiz, in Osteuropa und Ostasien.

Kooperation mit der Musikhochschule Orenburg als besonderes Abschiedsgeschenk:
Decker-Voigts gute Kontakte zur Musikhochschule in Orenburg/Russland – Orenburg etablierte seinerzeit das erste Studienprogramm für Musiktherapie nach dem „Hamburger Modell“ - legten den Grund für eine künftige Kooperation zwischen Hamburg und Orenburg: Quasi als besonderes Abschiedsgeschenk unterzeichneten heute die Rostropovič-Hochschule der Künste und Musik in Orenburg/Russland und die Hamburger Musikhochschule einen Kooperationsvertrag über eine enge fachliche Zusammenarbeit und den Austausch von Studierenden.