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13.12.2011 14:46 Alter: 5 Jahre

Doppelter Erfolg für die Hamburger Hochschule für Musik und Theater im Qualitätspakt Lehre

Gute Nachrichten für die Hochschule für Musik und Theater Hamburg: In der Bewilligungsrunde des Qualitätspakts Lehre wurde sowohl ihr Einzelantrag als auch der Verbundantrag zusammen mit elf weiteren Musikhochschulen ausgewählt. Sie erhält bis 2016 Mittel des Bundes zur Verbesserung von Studienbedingungen und Lehrqualität in Höhe von insgesamt ca. 750.000 Euro.

Hochschulpräsident Prof. Elmar Lampson

Mit der Förderung des Einzelantrags des Career Centers der Hochschule in Höhe von 500.000 Euro wird das Profil der Hochschule deutlich geschärft werden können: Interkulturelle Kompetenztrainings werden künftig in das Studium mit einfließen, um in einem international besetzen Berufsfeld neue Karrierechancen zu eröffnen. "Neben den klassischen Karriereformen als fest angestellter Orchestermusiker oder erfolgreicher Solist ist es das Ziel, interkulturelle Kompetenz als Karriere-Chance zu erkennen  und den Studierenden dabei beratend zur Seite zu stehen. Dabei wird die kulturelle Vielfalt an der HfMT ein Laboratorium für die Entwicklung zukunftsträchtiger Konzepte sein“, so die Leiterin des Career Centers Martina Kurth.

 

Darüber hinaus war die Hochschule mit dem Verbundantrag zum „Kompetenznetzwerk für Qualitätsmanagement und Lehrentwicklung“ zusammen mit den künstlerischen Hochschulen Detmold, Bremen, Düsseldorf, Frankfurt/Main, Freiburg, Hannover, Köln, Lübeck, Saar, Weimar und Würzburg erfolgreich. Die Förderung für Hamburg liegt hier bei ca. 280.000 Euro.

Mit diesem Projekt soll eine Kooperation von 12 über das Bundesgebiet verteilten Kunst- und Musikhochschulen installiert werden mit dem verbindenden Merkmal der Musikausbildung und dem gemeinsamen Ziel, Verfahren, Angebote und Instrumente des Qualitätsmanagements und der Lehrentwicklung (auf der Ebene von Lehrenden, Veranstaltungen sowie Studienprogrammen) bereitzustellen, die zur spezifischen Situation der Kunst- und Musikhochschulen passen und durch den Netzwerkcharakter eine gemeinschaftliche Nutzung ermöglichen. Hinzukommen die Beratung und Durchführung von Projekten für die teilnehmenden Hochschulen sowie die aktive Gestaltung der Netzwerkarbeit und des Austauschs zwischen den Hochschulen.

 

Hochschulpräsident Prof. Elmar Lampson zum doppelten Erfolg: "Ich freue mich sehr, dass wir zum einen unseren Studierenden noch gezielter alle erforderlichen Kompetenzen für die hohen Anforderungen im heutigen Stellen- und Musikmarkt mit auf den Weg geben zu können, zum anderen nun die dringend erforderliche Entwicklung eines Qualitätsmanagements im Verbund mit anderen Musikhochschulen in Angriff nehmen können."

 

An der zweiten Antragsrunde hatten sich 169 Hochschulen mit 135 Anträgen für Einzel- und Verbundvorhaben beteiligt. Davon wurden 102 Hochschulen zur Förderung ausgewählt: 40 Universitäten, 43 Fachhochschulen und 19 Kunst- und Musikhochschulen aus allen Regionen Deutschlands konnten mit ihren Projekten punkten.