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06.10.2011 18:02 Alter: 5 Jahre

ECHO Klassik Preis für Musik-DVD-Produktion des Jahres (Dokumentation)

Die Hochschule für Musik und Theater Hamburg freut sich über einen weiteren ECHO Preisträger aus ihren Reihen: Neben Anna Vinnitskaya, die den ECHO Klassikpreis in der Kategorie "Beste Nachwuchskünstlerin (Klavier)" errang, wurde Eric Schulz (zusammen mit Frank Gerdes) der ECHO Klassik für die beste Musik-DVD-Produktion des Jahres (Dokumentation) verliehen.

Eric Schulz

Carlos Kleiber

DVD-Dokumentation über Carlos Kleiber

Der Absolvent des Studiengangs Musiktheater-Regie Eric Schulz ist für seine DVD-Dokumentation „Spuren ins Nichts“ über den Dirigenten Carlos Kleiber damit gleich dreimal prämiiert worden. So erhielt er für diese Arbeit den Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik, den Echo-Preis für die beste Klassik-DVD in der Sparte Dokumentation und den Grammophone Classical Music Award für die beste DVD-Dokumentation. Der Dokumentarfilm wurde bereits von arte in leicht gekürzter Form gesendet.

 

„Genie und Wahnsinn liegen im Künstlertum oft dicht beieinander. Doch kaum einmal werden ihre ekstatischen Momente so vortrefflich ins Bild gerückt wie bei Carlos Kleiber, dem Sohn des berühmten Pultstars Erich Kleiber. Rundum alles, was diesen Tatbestand ausmacht, wird in dem faszinierenden Filmdokument von Eric Schulz sichtbar. Bewundernswert und tragisch zugleich, “ schreibt Peter Fuhrmann für die Jury des Preises der Deutschen Schallplattenkritik.

 

Eric Schulz

geboren 1979, studierte Musiktheater-Regie an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. 2005 schloss er es mit einer Inszenierung von Henry Purcells „Dido and Aeneas“ ab. Neben ersten Regiearbeiten befasste er sich während dieser Zeit mit den filmischen Elementen der zwischen Oper und Kino angesiedelten Theateridee Richard Wagners. Seine Diplomarbeit über dieses Thema wurde mittlerweile veröffentlicht. Seine Arbeit als Filmemacher begann mit der Dokumentation „Wagners Meistersänger -Hitlers Siegfried“ über den Heldentenor Max Lorenz. Es folgte mit „Spuren ins Nichts“ die erste filmische Auseinandersetzung mit dem Dirigenten Carlos Kleiber.