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29.09.2008 10:28 Alter: 8 Jahre

Ein Hamburger als Erfolgskomponist in Sachsen

Hamburger Musikhochschule übernimmt Kulturpatenschaft für Hasse

 

Im Rahmen der offiziellen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit in Hamburg hat die Hochschule für Musik und Theater ein Konzertprojekt unter Mitwirkung von Künstlern der Sächsischen Staatsoper Dresden entwickelt:

 

Konzert mit Werken von Johann Adolf Hasse

 

Musikalischer Abglanz des Absolutismus.

 

Ein Hamburger als Erfolgskomponist in Sachsen.

 

am Samstag, den 4. Oktober 2008, 20.30 Uhr,Hauptkirche St. Katharinen Hamburg

 

Schutzgebühr ?4,00 (Tickets am 4.10. ab 14.00 Uhr an der Tageskasse St. Katharinen)

 

Weitere Infos unter www.tag-der-deutschen-einheit-2008.de

 

 

Mitwirkende des Konzerts sind das Hasse-Ensemble, ein Kammerorchester der Hochschule, der Geesthachter St. Barbara-Chor aus Schleswig-Holstein sowie mehrere Solisten der Semperoper Dresden. Wolfgang Hochstein leitet den Konzertabend.

 

 

 

Der Komponist Johann Adolf Hasse wurde 1699 als Sohn eines Organisten in Hamburg (Bergedorf) geboren. Er war Schüler von Johann Mattheson in Hamburg und begann seine Karriere als Sänger an der Gänsemarkt Oper. Nach ersten Kompositionserfolgen in Italien wurde er Anfang der 1730er Jahre als Kapellmeister an den Hof zu Dresden berufen. Hier wirkte er drei Jahrzehnte lang und führte das Musikleben zu einer vor- und hinterher kaum übertroffenen Blüte. Die letzten Jahrzehnte seines langen und schaffensreichen Lebens verbrachte Hasse in Wien und schließlich in Venedig. Hasse war der Lieblingskomponist von Kaiserin Maria Theresia und Friedrich dem Großen. Haydn und Mozart betrachteten ihn als Vorbild und für den englischen Musikschriftsteller Charles Burney war er der bedeutendste Komponist seiner Zeit. Durch seine Geburt in Hamburg, sein langjähriges Wirken in Sachsen und seine Gastspiele in Berlin und München repräsentiert Hasse die Kulturnation Deutschland in ganz besonderer Weise.