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23.10.2012 12:46 Alter: 4 Jahre

Erstmalige Verleihung des Preises der Johann Adolf Hasse-Stiftung

Am 3. November 2012 wird in der Hochschule für Musik und Theater Hamburg zum ersten Mal der mit 5.000 Euro dotierte Preis der Johann Adolf Hasse-Stiftung verliehen. Preisträgerin ist die tschechische Musikwissenschaftlerin Dr. Milada Jonášová (Prag).

Dr. Milada Jonášová

Die aus der Hasse-Gesellschaft Bergedorf hervorgegangene Hasse-Stiftung würdigt mit dem erstmals verliehenen Preis die Arbeit Jonášovás, deren Forschungen wesentlich zur heutigen Wiederbesinnung auf die wunderbare Musik Hasses beigetragen haben.

Zu diesem Festakt laden wir Sie herzlich ein:

 

Samstag, 03.11.12  19:00 Uhr,

Mendelssohn-Saal der Hochschule für Musik und Theater

Musikalischer Festakt zur ersten Verleihung des Preises der Hasse-Stiftung

 

Eintritt frei. Anmeldung erbeten bei der Hasse-Gesellschaft, Tel. 721 78 10

Eine Veranstaltung der HfMT in Verbindung mit der Hasse-Gesellschaft Bergedorf e.V.
Gefördert von der Johann Adolf Hasse-Stiftung
Ansprechpartner: Prof. Dr. Wolfgang Hochstein (hochstein[at]t-online.de)

 

Mitwirkende:
Vivica Genaux
, Mezzosopran
Mitglieder des Hasse-Ensembles der Hochschule für Musik und Theater Hamburg
Leitung und Cembalo: Wolfgang Hochstein

 

Prof. Elmar Lampson, Präsident der Hamburger Musikhochschule und Vorsitzender der Hasse-Stiftung, wird zusammen mit Hans-Jörg Hirschmann (geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Hasse-Stiftung) den Preis verleihen. Die musikalische Umrahmung mit Kompositionen von Hasse übernimmt das Hasse-Ensemble der Hochschule für Musik und Theater unter Leitung von Wolfgang Hochstein. Solistin ist die international bekannte Mezzosopranistin Vivica Genaux, die auch Mitglied im Kuratorium der Hasse-Stiftung ist (Näheres: www.vivicagenaux.com).

 

 

Hintergrundinformationen

 

Johann Adolf Hasse-Stiftung

Der aus Bergedorf gebürtige Johann Adolf Hasse (1699–1783) gehörte zu den bedeutendsten Komponisten seiner Epoche. Im Dezember 2008 wurde die Johann Adolf Hasse-Stiftung mit dem Ziel gegründet, Forschungen, Publikationen und künstlerische Projekte im Zusammenhang mit dem Komponisten Hasse zu fördern. Seither wurden Konzerte im In- und Ausland unterstützt und Druckausgaben mitfinanziert. Überdies haben Vorstand und Kuratorium der Stiftung die Vergabe eines Preises beschlossen, der für besondere Leistungen auf dem Gebiet der Erforschung oder Interpretation von Hasses Musik verliehen werden soll. 

Zu den Arbeitsschwerpunkten der 1973 geborenen tschechische Musikwissenschaftlerin Dr. Milada Jonášová gehört einerseits das Schaffen von Wolfgang Amadeus Mozart, zum anderen der Komponist Hasse. Frau Jonášová ist regelmäßige Referentin bei internationalen Symposien, Preisträgerin der Sächsischen Mozart-Gesellschaft 2009 und seit 2010 Mitglied der Akademie für Mozart-Forschung bei der Internationalen Stiftung Mozarteum Salzburg. Über Hasse hat sie unter anderem beim Symposion 2010 in Hamburg referiert und im neuen Band der "Hasse-Studien" einen Beitrag zu den Kontrafakta Hassescher Opernarien im Veitsdom zu Prag geschrieben.