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Festival „MONOLOG: ALFRED SCHNITTKE IN MEMORIAM“: Öffentlicher Workshop mit Yuri Bashmet in der Musikhochschule und Abschlusskonzert mit den Hamburger Symphonikern
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10.12.2014 14:17 Alter: 2 Jahre

Festival „MONOLOG: ALFRED SCHNITTKE IN MEMORIAM“: Öffentlicher Workshop mit Yuri Bashmet in der Musikhochschule und Abschlusskonzert mit den Hamburger Symphonikern

● Workshop │ 16.12.14 │ 19:00 │ HfMT ● Abschlusskonzert │ 17.12.14 │ 20:00 │ Laeiszhalle, Kleiner Saal

Bashmet - Schnittke

Einer der berühmtesten Musiker der Welt – der russische Dirigent und Bratschist Yuri Bashmet gibt im Vorfeld des Kammerkonzertes am 17. Dezember im Rahmen des Festivals „Monolog: Alfred Schnittke In Memoriam“ einen Workshop mit besonders begabten Studierenden der Hochschule für Musik und Theater Hamburg:

 

Dienstag, 16.12.14, 19:00, Hochschule für Musik und Theater Hamburg

Workshop Viola

mit Yuri Bashmet

Eintritt: frei.

 

Zu den zahlreichen Komponisten, die für Yuri Bashmet Sonaten und Konzerte schrieben, gehörte auch Alfred Schnittke. Beide verband eine besonders enge und produktive Beziehung. So schrieb Schnittke für Bashmet das Konzert für Bratsche und Monolog; das Konzert wurde 1986 im Concertgebouw Amsterdam uraufgeführt und ist seitdem fester Bestandteil des Bratschenrepertoires.

 

 

Der Höhepunkt des Festivals ist das Abschlusskonzert im Kleinen Saal der Laeiszhalle mit Yuri Bashmet:

 

Mittwoch, 17.12.14  20:00   Laeiszhalle, Kleiner Saal

In Memoriam Alfred Schnittke

Yuri Bashmet und die Hamburger Symphoniker

Sonderkonzert der Hamburger Symphoniker

Auf dem Programm stehen Werke von Mozart, Brahms und Schnittke.


Yuri Bashmet: Viola und Leitung
Ksenia Bashmet: Klavier
Guy Braunstein: Violine

Eine Kooperation von Hochschule für Musik und Theater Hamburg, Schnittke-Gesellschaft Hamburg und Hamburger Symphonikern

Kartenpreise: Euro: 36,00 / 25,00 / 16,00 / 8,00 (ggf. zzgl. Gebühren)  

Der weltberühmte Dirigent und Bratschist wird nach vielen Jahren wieder zu Gast in Hamburg sein. An diesem Abend tritt er sowohl als Dirigent als auch als Bratschist gemeinsam mit seiner Tochter, der Pianistin Ksenia Bashmet, dem langjährigen Konzertmeister der Berliner Philharmoniker Guy Braunstein (Violine) und Mitgliedern der Hamburger Symphoniker auf.  

Yuri Bashmet gilt als „Paganini der Bratsche“. Yuri Bashmet ist heute anerkanntermaßen nicht nur einer der führenden Instrumentalisten der Welt, sondern "...ohne Zweifel einer der weltbesten lebenden Musiker", wie die Londoner Times über ihn schrieb.

Er ist der erste Bratschist in der Geschichte des Instrumentes, der als Solist in wichtigen Spielorten der Welt, wie etwa in der Carnegie Hall, der Royal Albert Hall oder im Concertgebouw auftrat. Fast alle bedeutenden Komponisten der Gegenwart widmeten ihm eine ihrer Kompositionen.

Neben seiner umfangreichen Konzerttätigkeit als Solist und Dirigent lehrt er am Moskauer Tschaikowski Konservatorium, wo er seit mehr als 30 Jahre eine Professur innehat. 

Yuri Bashmet wurde 1953 in Rostov am Don geboren und verbrachte seine Kindheit im ukrainischen Lvov. Im Alter von 18 Jahren begann er seine Studien am Moskauer Konservatorium, zunächst bei Vadim Borisovsky – dem Bratschisten des Beethoven Quartettes – danach bei Feodor Druzhinin. In der Folge wurde er selbst als jüngste Lehrkraft seiner Geschichte an das Moskauer Konservatorium berufen. Der erste Preis beim ARD – Wettbewerb in München 1976 begründete er seine internationale Karriere.

Yuri Bashmet trat mit den führenden Orchestern der Welt auf, einschließlich der Berliner Philharmoniker, dem Königlichen Concertgebouw Orchesters, Boston Symphony, Chicago Symphony, Montreal Symphony, Los Angeles Philharmonic und Philharmonia Orchestra London. 1993 veranstaltete das London Symphony Orchestra im Barbican Center ein Yuri Bashmet-Festival mit 4 Konzerten. 1998 war Yuri Bashmet "International Artist in Residence" beim Bath Festival. Jüngste Highlights waren Konzerte in ganz Europa und den USA mit Anne Sophie Mutter (Mozarts Sinfonia concertante), Bartok mit dem Deutschen Symphonieorchester Berlin unter Kent Nagano, Gubaidulina mit dem New York Philharmonic Orchestra unter Kurt Masur, Mozart mit dem London Symphony Orchestra unter Colin Davis und Kantscheli´s "Styx" in Toulouse und Melbourne.

Als Solist war er in zahlreichen Konzertsälen zu Gast, z. B. der Scala in Mailand und dem Concertgebouw in Amsterdam. Er trat oft gemeinsam mit Svjatoslav Richter auf und musizierte als Kammermusiker mit vielen berühmten Musikerkollegen wie Natalia Gutman, dem Borodin Quartett, Gidon Kremer, Viktoria Mullova, Mstislav Rostropovich und Maxim Vengerov.

1992 gründete Yuri Bashmet die Moskauer Solisten, ein weltweit erfolgreiches Kammerorchester aus führenden jungen Streichern des Moskauer Konservatoriums, das er selbst dirigiert. Konzerte in Moskau, Athen, Amsterdam, Paris, Wien und bei den Londoner BBC Promenade Concerts wurden von Publikum und Presse enthusiastisch gefeiert. 2003 traten die Moskauer Solisten erneut im Barbican Centre auf. 2002 trat Yuri Bashmet die Stelle als Chefdirigent des Neuen Russischen Symphonieorchesters an.