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18.11.2014 12:11 Alter: 2 Jahre

Festival „Monolog: Alfred Schnittke In Memoriam“

ALEXEI LUBIMOV zu Gast in der Hamburger Musikhochschule: - Meisterkurs für Studierende und Klavierabend im Rolf-Liebermann-Studio -

Lubimov. Francois Sechet

Der renommierte Pianist und Klavierpädagoge Professor Alexei Lubimov (Schüler des legendären Heinrich Neuhaus und von Maria Yudina)  ist am 21. November in der Hochschule für Musik und Theater Hamburg zu Gast.

 

Er gibt im Rahmen des Festivals „Monolog: Alfred Schnittke In Memoriam“ einen Meisterkurs für Studierende der Hochschule. Der Meisterkurs führt die Reihe der in den letzten Jahren in der Hochschule angebotenen maßstabsetzenden Klavierworkshops fort, wie z. B. von Emanel Ax oder Akiko Ebi.

Der Kurs ist öffentlich, er beginnt um 13 Uhr  und findet in Raum 204 rot statt. 

Abends spielt Alexei Lubimov gemeinsam mit seiner Schülerin Olga Andryushchenko einen Klavierabend im Rolf-Liebermann-Studio des NDR:

Freitag, 21.11.2014, Rolf-Liebermann-Studio des NDR

Oberstraße 120, 20149 Hamburg

Alexei Lubimov, Klavier

Olga Andryushchenko, Klavier

 

Franz Schubert: Impromptu Nr. 1 f-Moll

Alfred Schnittke: Sonate für Klavier Nr. 3 (1993)

Arnold Schönberg: Suite für Klavier, op. 25

Dmitrij Schostakowitsch: Klaviersonate Nr. 1, op. 12

Alfred Schnittke: Sonatine für Klavier zu 4 Händen

Franz Schubert: Impromptu Nr. 2 As-Dur. 

Der Eintritt ist frei. 

Alexei Lubimov studierte am Moskauer Konservatorium als einer der letzten Schüler von Heinrich Neuhaus. Schon zu Studienzeiten erregte er Aufmerksamkeit in Musikerkreisen aufgrund seines weit gespannten Repertoires vom Barock bis zur zeitgenössischen Musik. Dieses weite musikalische Spektrum zeichnet ihn bis heute als besonders vielseitigen Musiker aus. 1968 gab er sein erstes Konzert mit Werken von John Cage und Terry Riley. In der ehemaligen Sowjetunion war das Eintreten des Künstlers für zeitgenössische westliche Musik nicht unumstritten – was zu einem 7 Jahre andauernden Ausreiseverbot führte. Diese Zeit nutzend, konzentrierte Alexei Lubimov sein Schaffen auf die Arbeit mit Originalinstrumenten und gründete 1976 das Moskauer Barock-Quartett sowie die Moskauer Kammerakademie. Das Jahr 1987 markiert den Einstieg in die internationale Karriere von Alexei Lubimov. Er spielt mit Kollegen wie Vladimir Ashkenazy, Frans Brüggen, Neeme Järvi, Kirill Kondrashin, Roger Norrington, Esa-Pekka Salonen und konzertiert auf zahlreichen Festivals, wie zum Beispiel in Lockenhaus, den Salzburger Festspielen, in La Roque d’Anthéron, beim Carinthischen Sommer, den Münchner Opernfestspielen, den Berliner Festwochen oder dem Menuhin-Festival in Gstaad. In den letzten Jahren trat er u. a. mit dem Orchestra of the Age of the Enlightenment, den Münchner Philharmonikern, dem SWR Stuttgart, dem Danish National Symphony Orchestra und dem RNO Moscow auf. Es sind bereits über 30 Einspielungen des Künstlers dokumentiert, die von sämtlichen Mozart-Sonaten über Schubert, Chopin, Beethoven und Brahms bis hin zu Werken des 20. Jahrhunderts reichen. Alexei Lubimov unterrichtet am Moskauer Konservatorium und bekleidete viele Jahre eine Professur am Mozarteum in Salzburg.