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24.06.2015 14:04 Alter: 1 Jahre

Festkonzert für Wolfgang Hochstein mit der Mezzosopranistin Vivica Genaux

28.06.15 │ 17:00 │ Rudolf Steiner Haus Hamburg │ Mittelweg 11/12 │ Eintritt frei

Wolfgang Hochstein

Am 28. Juni gibt die Hochschule für Musik und Theater zusammen mit der Johann Adolf Hasse-Stiftung ein besonderes Konzert zu Ehren von Prof. Dr. Wolfgang Hochstein, der nach knapp 40-jähriger Lehrtätigkeit mit Ablauf des Sommersemesters 2015 in den Ruhestand geht.

Zudem wird ihm im Rahmen dieses Festkonzerts für seine herausragenden Beiträge zur Hasse-Forschung der Preis der Johann Adolf Hasse-Stiftung verliehen.

 

Wir freuen uns, dass die Mezzosopranistin Vivica Genaux, mit der Wolfgang Hochstein in jahrelanger, intensiver Zusammenarbeit steht, für dieses Konzert zugesagt hat. Vivica Genaux wird gemeinsam mit Professor Peter Holtslag, Isolde Kittel-Zerer und einem Streicherensemble aus Studierenden der Hochschule für Musik und Theater Arien von Händel, Vivaldi und Bach sowie Arien und Streichersätze von Johann Adolf Hasse zur Aufführung bringen.

 

 

Prof. Dr. Wolfgang Hochstein ist seit 1984 in verschiedenen Funktionen als Hochschullehrer an der HfMT tätig: Seit 2004 ist er als Studiendekan für das Studiendekanat III (wissenschaftliche und pädagogische Fächer) verantwortlich. Dem Hochschulsenat gehört er seit über 30 Jahren an und ist Mitglied im erweiterten Präsidium..

 

Ein Forschungsschwerpunkt Hochsteins gilt dem Komponisten Johann Adolf Hasse. So ist er seit 1989 Vorsitzender der Hasse-Gesellschaft Bergedorf, außerdem Editionsleiter der Hasse-Werkausgabe und Mitherausgeber der Hasse-Studien. Wolfgang Hochstein erhielt mehrere Auszeichnungen für Verdienste um die Hasse-Forschung, unter anderem wurde dem ersten Band der von ihm herausgegebenen „Hasse-Werkausgabe“ 2000 der Deutsche Musikeditions-Preis in der Kategorie „Wissenschaftliche Notenausgaben/Gesamtausgaben“ zuerkannt.

Daneben legte Wolfgang Hochstein weitere Veröffentlichungen zu kirchenmusikalischen Themen und Komponisten des 18. und 19. Jahrhunderts vor. Von Hochstein wurden außerdem einige Kompositionen veröffentlicht. Seit 2012 erscheint im Laaber-Verlag eine von ihm als Mitherausgeber betreute vierbändige "Geschichte der Kirchenmusik".