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06.12.2011 12:14 Alter: 5 Jahre

Festkonzert in der Musikhochschule mit „Cantus“-Mädchenchor und Hasse-Ensemble

Am 9. Dezember tritt der weithin bekannte und mehrfach preisgekrönte, von Maruta Rozite geleitete „Cantus“-Mädchenchor aus Kuldiga (Lettland) zusammen mit dem Hasse-Ensemble der Hochschule auf:

Johann Adolf Hasse wurde 1699 in Bergedorf geboren und starb 1783 in Venedig

Cantus Mädchenchor

Festkonzert

mit dem Cantus-Mädchenchor (Lettland) und dem Hasse-Ensemble der Hochschule,

verbunden mit der Verleihung des "Leni-Timmermann-Preises"

am Freitag, 09.12.11  20:00   Forum der Hochschule für Musik und Theater.

Eintritt: 15 Euro.

Das Konzert schließt einen gemeinsamen Workshop der beteiligten Ensembles ab und dient zugleich der Vorbereitung einer Tournee, die im März 2012 nach Valparaiso und in andere Städte Chiles führen soll. Damit setzen die lettischen und deutschen Musiker eine seit einigen Jahren bestehende Zusammenarbeit fort, die bereits zu zahlreichen internationalen Begegnungen und zu Konzertreisen nach China und Lettland geführt hat.

Auf dem Programm stehen Kompositionen des aus Bergedorf gebürtigen Johann Adolf Hasse, der um die Mitte des 18. Jahrhunderts als führender Komponist in ganz Europa galt und von Haydn, Mozart und vielen anderen verehrt wurde. Hauptwerk des Abends ist die Psalmvertonung „Laudate pueri“, die Hasse in den 1730er Jahren für venezianische Konservatoriums-Schülerinnen komponiert hatte. Dieses selten in Originalbesetzung zu hörende Werk erfordert für seine Aufführung besonders gut geschulte Mädchenstimmen. Hinzu kommen vorweihnachtliche Chorsätze von Leni Timmermann und von lettischen Komponisten. Als Gesangssolistinnen wirken mit: Christiane Canstein (Sopran) und Anna-Maria Torkel (Mezzosopran). Die Gesamtleitung des Konzerts liegt in Händen von Wolfgang Hochstein.

Höhepunkt des Abends wird die Verleihung des Leni-Timmermann-Preises durch den Sohn der Komponistin, Dr. Franz Hubert Timmermann, sein. Der Leni-Timmermann-Preis wird für das Engagement in der musikalischen Nachwuchsförderung (bzw. in der Früherziehung oder der musikalischen Förderung junger Menschen) vergeben und ist mit € 1000,- dotiert. Leni Timmermann war in den 1920er/30er Jahren eine erfolgreiche Musikpädagogin, Pianistin und Lied-Komponistin, die viele Schüler hatte und sich sehr dafür eingesetzt hat, ihren Schülern über die Musik Selbstvertrauen und Bühnenerfahrung zu vermitteln.

Auch ihr Sohn Hubert Timmermann setzt sich seinerseits heute für die musikalische Förderung junger Menschen ein, indem er großzügig Projekte unterstützt und mitfinanziert. Er wird das Chile-Austauschprojekt unterstützen und daher wird der Preis in diesem Jahr in diesem Kontext verliehen.