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21.04.2009 08:55 Alter: 8 Jahre

Festkonzert zur Gründung der Hasse-Stiftung

Joseph Haydn verehrte ihn als Vorbild, Wolfgang Amadeus Mozart wollte gar "unsterblich werden" wie er: Johann Adolf Hasse, der im März 1699 als Sohn eines Organisten im heutigen Hamburger Stadtteil Bergedorf zur Welt kam.

Auch die Hamburger Musikhochschule ist dem Werk Hasses durch das Hasse-Institut an der Hochschule sehr verbunden.

 

Zur Förderung von Hasses Werk wird am 30 April 2009 eine Hasse-Stiftung ins Leben gerufen, der Stiftungsakt wird feierlich im Rahmen eines

Festkonzertes

mit KOMPOSITIONEN VON JOHANN ADOLF HASSE

(aus der Oper Cleofide, aus dem Oratorium La Conversione di Sant?Agostino, Alta Nubes Illustrata etc.)

am Donnerstag, 30. April 2009

20:00. Forum der Hochschule

begangen.

Eintritt 10,- Euro.

 

Der edle Stifter Lindhard Teuscher stammt aus Dresden, lebt seit vielen Jahrzehnten in Hamburg, wo er als Verkehrsingenieur tätig war und ist ein begeisterter Musikfreund. Im Andenken an seine verstorbene Frau Adelheid hat Lindhard Teuscher nun 100.000 Euro als finanziellen Grundstock für die Hasse-Stiftung zur Verfügung gestellt:

 

"Meine Frau war eine große Hasse-Liebhaberin. Die Werke dieses bedeutenden Hamburger Komponisten, dessen Geburtshaus in Bergedorf noch heute erhalten ist und u. a. das Hasse-Archiv beherbergt, sollen auch der nächsten Generation zugänglich gemacht werden und viel Freude bereiten."

 

Aus den Erlösen der Stiftung sollen insbesondere wissenschaftliche Editionen, Forschungsbeiträge und Konzerte mit Hasse-Musik gefördert werden. Weitere Zustiftungen sind herzlich willkommen (nähere Informationen gibt es bei der Hasse-Gesellschaft Bergedorf e.V., Johann-Adolf-Hasse-Platz 1, 21029 Hamburg).

Im Vorstand der neuen Stiftung ist u. a. der Präsident der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, Prof. Elmar Lampson.

 

Ausführende des Konzerts sind die von Jörn Dopfer ausgebildete Sopranis-tin Christiane Laukemper und als Gast der Altus Roland Schneider. Die Flö-ten-Soli spielen Moshe Aron Epstein und Imme-Jeanne Klett. Sie werden begleitet vom "Hasse-Ensemble", einem vorwiegend aus Studierenden der Schulmusik bestehenden Streichorchester. Die Leitung des Konzerts liegt bei Prof. Dr. Wolfgang Hochstein - nach historischer Gepflogenheit vom Cembalo aus.

 

Für die Presse:

Lindhard Teuscher steht nach dem Konzert für Interviews zur Verfügung.

 

Weitere Fragen:

Prof. Dr. Wolfgang Hochstein (Direktor des Hasse-Instituts an der Hoch-schule für Musik und Theater)

Mobil: 0170 7272638

Mail: hochstein@t-online.de