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24.11.2010 17:48 Alter: 6 Jahre

Frauen um Gustav Mahler: Die Gesprächspartnerin

„Meine Zeit wird kommen“ - Gustav Mahler in den Erinnerungen von Nathalie Bauer-Lechner (Deutschland, Österreich, Schweiz 2010)

Wir laden Sie sehr herzlich ein zu der Veranstaltung

 

Ringvorlesung Gender Studies XII:

Musik: Frauen um Gustav Mahler

 

Dienstag, 30. November 2010

18.00 Uhr (s.t.) im Mendelssohnsaal

Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

 

mit dem Thema

 

„Nathalie Bauer-Lechner – die Gesprächspartnerin“

 

Filmvorführung und anschließendes Gespräch mit der Filmemacherin

Beate Thalberg, Wien.

Eintritt frei.

 

„Meine Zeit wird kommen“ - Gustav Mahler in den Erinnerungen von Natalie Bauer-Lechner (Deutschland, Österreich, Schweiz 2010)

Der Spiel-Dokumentarfilm von Beate Thalberg (Drehbuch und Regie) folgt dem liebenden und doch auch klaren Blick der österreichischen Bratschistin und Musikpädagogin Natalie Bauer-Lechner auf Gustav Mahler. Sie kannte den zweifelsohne zu den bedeutendsten Komponisten des 19. und frühen 20. Jahrhunderts zählenden Querdenker und hoch begabten Dirigenten, strengen Operndirektor und Bühnen-Revolutionär wie kaum ein anderer Mensch. Als 17Jährige lernte sie den damals 15-jährigen am Wiener Konservatorium kennen, als junge Frau erlebte sie Mahlers Aufstieg als junger Dirigent mit und wurde bald Zeugin seiner dramatischen familiären und beruflichen Katastrophen. Schließlich verbrachten sie zwölf Jahre mit gegenseitigen Besuchen an ihren jeweiligen Wirkungsstätten in Budapest, Hamburg, Berlin oder Wien und an österreichischen Seen in wochenlangen Sommerferien. Es war vor allem die Musikerin, in der Gustav Mahler eine ebenbürtige und verständnisvolle Gesprächspartnerin fand.

 

Die preisgekrönten Dokumentarfilme der Regisseurin und Drehbuchautorin Beate Thalberg liefen vorwiegend im Fernsehen sowie im Kino in Österreich, Deutschland, der Schweiz, Polen, den USA, Israel, Kanada und Australien. Sie wurden von den Fernsehsendern ORF, ZDF, ARTE, WDR, SWR, PBS, HBO, ABC sowie österreichischen und deutschen Produktionsfirmen (ko)produziert.

Beate Thalberg wurde 1967 in der DDR geboren und wuchs dort auf. Während ihres Studiums der Regie und Dramaturgie im Theater an der Theaterhochschule Leipzig (heute Konservatorium für Musik und darstellende Kunst) erhielt sie eine hervorragende handwerkliche Ausbildung. Innerhalb der politischen Wende in der DDR entdeckte sie den Film für sich als Ausdrucksmittel. Seit 1992 lebt und arbeitet Beate Thalberg in Wien.

 

Filme (Auswahl):
"Die Akte Joel" aka "The Joel Files"; "Rot sind manche blaue Blätter"; "Geheimsache Lebensborn"; "Wer war der Dritte Mann?"; "Ideal und Wirklichkeit"; "Die Ware Kunst"; "Über die Schwelle"; "Vienna Electronica".
 
Organisation und Abendgestaltung: Prof. Dr. Beatrix Borchard, Georg Borchardt und Martina Bick, M.A.

Eine Veranstaltung der HfMT in Zusammenarbeit mit der Gustav Mahler Vereinigung Hamburg e.V.