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12.06.2012 10:11 Alter: 4 Jahre

Gelungene Kooperation zwischen Musikhochschule und MKG

Musikhochschule entwickelt mediales Vermittlungskonzept zu der Ausstellung "Patente Instrumente" des Museums für Kunst und Gewerbe Hamburg

Prof. Frank Böhme (Foto: Kollmer)

Gemeinsam mit Studierenden und Lehrenden der Hochschule für Musik und Theater Hamburg hat Prof. Frank Böhme (Professor für Angewandte Musik) ein mediales Vermittlungskonzept für die Ausstellung "Patente Instrumente" entwickelt, die am 14. Juni im Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg eröffnet wird.

 

42 Audiotracks mit Hörproben der historischen Instrumente, Filme mit Menuett- und Tangotänzen und zwei Hörfeatures lassen die Musikinstrumente, ihren Gebrauch und ihre Zeit lebendig werden. Der Audio-Katalog erscheint als kostenlose App für das iPhone mit allen Klang- und Filmbeispielen und bietet einen umfangreichen Rundgang durch die Ausstellung.

Hier ist der Link zum kostenlosen Herunterladen der App:

http://itunes.apple.com/de/app/mkg-patente-instrumente-schnabelfloten/id533065154?mt=8

 

Das mediale Vermittlungskonzept wurde von Frank Böhme, Fabian Czolbe in Zusammenarbeit mit dem Kurator Olaf Kirsch entwickelt. Zahlreiche Lehrende und Studierende der Hochschule für Musik und Theater Hamburg haben an der Verwirklichung des Projektes mitgewirkt: Prof. Peter Holtslag (Traversflöte), Prof. Marc Aisenbrey (Sprecher der Texte), Prof. Andreas Hübner (Tonmeister) und Prof. Smorra (Choreagrafie) sowie die Studierenden Eugen Bogdan (Vla), Olga Chumikova (Klavier), Gergelyfi Alexander Colin (Cembalo),  Maximilan Gillmeister (Phonocello), Anne Friederike Greuner (diverse Geigen, Tanzmeisterin), Julia Riedel (Sprecherin), und Namoo Kim (Fotografin).

 

Zu der Ausstellung "Patente Instrumente" :

Hat die Stradivari keine Konkurrenz? Wann verlor die Geige ihren Körper? Was ist eigentlich eine Schnabelflöte? Wie kam die Oboe zu ihrem Namen und die Querflöte zu ihren Klappen? Und seit wann darf auch die Dame Flöte spielen?

Viele spannende Fragen entführen die Besucher in die Instrumenten- und Musikgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts. In sechszehn Kapiteln erzählen rund 100 ungewöhnliche Instrumente aus der Sammlung Wolfgang Hanneforths davon, wie Geigenbauer, Ingenieure, Erfinder, Musiker, Uhrmacher, Goldschmiede und andere experimentierfreudige Handwerker Musikinstrumente als technisch-wissenschaftliche Objekte begriffen. Sie tüftelten, forschten, experimentierten und machten sich die neuesten technischen und physikalischen Erkenntnisse der jungen Wissenschaften zunutze, um nach dem perfekten Klang zu suchen.