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02.11.2006 16:21 Alter: 10 Jahre

Geschlechterkulturen in einer bipolaren Welt - Ringvorlesung Gender Studies VIII

Vom Entweder-oder zum Sowohl-als-auch.

Geschlechterkulturen in einer bipolaren Welt

am Dienstag, 14. November 2006, 18.00 Uhr (s.t.) im Mendelssohn-Saal

Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

 

Referent: Dr. Peter Döge, Institut für anwendungsorientierte Innovations- und Zukunftsforschung Berlin

Anschließend: Jazz-Improvisationen für Saxophon solo

Eintritt frei.

 

Neue Entwicklungslinien in Wissenschaft und Gesellschaft

Die vorherrschende Geschlechterordnung ist eine bipolare Geschlechterordnung: männlich und weiblich sind klar gegeneinander abgegrenzt. In dieser Geschlechterordnung spiegeln sich die grundlegenden Dualismen der nachaufklärerischen (Natur-)Wissenschaftskultur wider, die insbesondere auf der Gegenüberstellung von Natur und Kultur sowie Vernunft und Emotion basiert. Diese Dualismen befinden sich jedoch seit gut 70 Jahren in einem Auflösungsprozess. Der Vortrag will diese Entwicklungslinien darstellen und der Frage nachgehen, wie sich in diesem Kontext das Ge-schlechterverhältnis modifiziert und welche Auswirkungen sich für die Geschlechterforschung sowie die Geschlechterpolitik ergeben.

 

Dr. rer. pol. Dr. Peter Döge, Diplom-Politologe

Arbeitsschwerpunkte: Politik in Organisationen (Managing Diversity, Gender Mainstreaming, work-life-balance); betriebliche und überbetriebliche Innovationspolitik; Geschlecht in Naturwissenschaft und Technik; bisher Tätigkeiten in Politik und Wissenschaft.