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30.11.2007 14:14 Alter: 9 Jahre

Hamburger Hochschule für Musik und Theater zum 3. Mal auf der Münchener Biennale dabei

Für die 11. Münchener Biennale unter der künstlerischen Leitung von Peter Ruzicka (17. April bis 3. Mai 2008) wurde gestern in München das Programm vorgestellt. Die Hamburger Musikhochschule ist mit ihrem Beitrag hin und weg nach "Über Frauen über Grenzen" (2000) und "Monologe für zwei" (2002) bereits zum dritten Mal auf diesem renommierten internationalen Festival für neues Musiktheater dabei.

 

Das Motto der 11. Münchener Biennale lautet Fremde Nähe. In einem Gemeinschaftswerk beleuchten vier Studierende der Kompositionsklassen (Martin von Frantzius, Peter Nikolaus Häublein, Eunyoung Kim und Fe-lix Leuschner) mit vier Regiestudierenden (Jan Eßinger, Alexander Keil, Maria Popara und Felix Seiler) der Hochschule diesen Leitgedanken aus ganz verschiedenen Blickwinkeln. Das Thema wird gleichsam umstellt und umspielt durch vier konträre Ansätze, die unter dem Übertitel "hin und weg" zu einem Musiktheaterabend verschmelzen:

 

tandaradei - die Vorbereitung einer Rockband auf ihren Ernstfall,

Angst - die Spannung zwischen Erwartung und Ereignis in einem düster-skurrilen Environment,

MinutenSpuren - die Frage nach der Lebens-Zeit, der Nähe und Ferne von und durch Erinnerung,

Orangen - das extrem gespannte, zerrissene Lebensgefühl im Angesicht der existenziellen Katastrophe.

 

Die Werke werden sowohl in München als auch in Hamburg Ende April 2008 aufgeführt. Die Musikalische Leitung liegt bei Tobias Engeli, für Bühne und Kostüme zeichnet Marina Hellmann verantwortlich. Es spielt das ENSEMBLE 21 der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Die Gesamtleitung haben Prof. Frank Böhme und Prof Albrecht Faasch.

 

"hin und weg" wird von der ZEIT-Stiftung und der Stiftung der Freunde der Hochschule für Musik und Theater Hamburg gefördert.