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19.11.2009 18:56 Alter: 7 Jahre

Hamburger KLANGWERKTAGE - Festival für Neue Musik:

?Neues und Erfolgreiches aus den Kompositionsklassen der Musikhochschule Hamburg

? Ringvorlesung 2Erhalt der kulturellen Vielfalt - Welchen Schutz braucht die Kultur?2 zu Gast bei den Hamburger Klangwerktagen

 

Wir laden Sie herzlich ein zur ersten öffentlichen Hochschulveranstaltung im Theater im Zimmer, die im Rahmen der Hamburger KLANGWERKTAGE stattfindet, und sich aus einer künstlerischen und einer wissenschaftlichen Komponente zusammensetzt:

? JUNGE MUSIK AUS HAMBURG

Junge Komponistinnen und Komponisten aus Hamburg stellen ihre neuen Werke vor.

? Eingebettet in die musikalischen Beiträge diskutieren: Dr. Markus Fein (Intendant Niedersächsische Musiktage, Hannover; Künstlerischer Leiter Sommerliche Musiktage Hitzacker) und Prof. Dr. Reinhard Flender über

"Kultur aus dem Gewächshaus? - Die Sonderschutzzone Neue Musik".

 

Neuer Veranstaltungsort: Theater im Zimmer (!)

Donnerstag, den 26.11.2009, 18:00 bis 19.30 Uhr

Alsterchaussee 30, 20149 Hamburg.

Eintritt frei.

 

Zu den jungen Komponisten

Es werden Werke von Ioannis Mitsialis, Martin von Frantzius, Leopold Hurt, Ioannis Papadopoulos und Yijie Wang zur Aufführung kommen.

Mitwirkende sind:

Trio Sonar: Lisa Lammel Violine, Kei Schmidt-Takano Viola, Daniel Sorour Cello;

Martin von Frantzius Violine; Lemuel Grave Klavier; Yuan He Mezzosopran; Daria Iossifova Klavier; Carola Schaal Klarinette.

 

Drei der hier aufgeführten Komponisten sind Träger des Annemarie- und Hermann Rauhe - Preises für Neue Kammermusik: Martin von Frantzius (Klasse: Prof Hamel), Leopold Hurt (Klasse Prof Stahnke) und der erste Absolvent des Hamburger Masterstudiengangs für Komposition: der Grieche Ioannis Mitsialis.

 

Es werden zwei Uraufführungen stattfinden: (das graphische Streichquartett von Mitsialis) und das Klavierstück von Ioannis Papadopoulos (Klasse. Prof Stahnke). Martin von Frantzius wird auch als "selfperforming artist" auftreten (Violine und Live-Elektronik).

Zwei erfolgreiche Uraufführungen werden wiederholt: das Streichtrio von Leopold Hurt und "Die Zeiten des Jahres" der chinesischen Kompositionsstudentin Yijie Wang (Klasse: Prof Hamel) aus Qingdao.

Neben dem Trio Sonar von Lisa Lammel spielen zwei Gründungsmitglieder des Ensemble 21 der Hochschule: Carola Schaal und Daria Iossifova, sowie Lemuel Grave, Klavier und die Sopranistin Yuan He.

 

Zu Vortrag und Diskussion "Kultur aus dem Gewächshaus?"

Im Gegensatz zur umsatzstarken Popmusik existiert die Neue Musik in einer besonderen kulturellen Schutzzone. Trotz kreativer Vielfalt kann sie sich nur auf ein kleines Publikum stützen. Die Biotope der neuen Musik haben sich weltweit ausgebreitet. Allein in Europa zählen wir 128 Spezialfestivals für Neue Musik. Hunderte von Spezialensembles sorgen für Tausende von Uraufführungen pro Jahr. Trotz dieser erfreulichen Bilanz hat sich eine "Glashaus" Kultur entwickelt. Die Szene spricht selber vom Ghetto. Wie sehen die weiteren Entwicklungsperspektiven dieser engagierten Szene aus? Raus aus dem Ghetto oder Befestigung der Schutzzone?

 

Die Hamburger Klangwerktage

- Festival für zeitgenössische Musik - sind ein internationales Nachwuchsfestival, das dieses Jahr in seiner vierten Edition durchgeführt wird. Unter der neuen künstlerischen Leitung von Christiane Leiste und der Schirmherrschaft von Prof. Dr. Dr. hc. Hermann Rauhe möchte das Festival ein Schlaglicht auf die innovative Schaffenskraft der zeitgenössischen Musik werfen. Die Hamburger Klangwerktage finden statt im Rahmen von KLANG!, gefördert von Netzwerk Neue Musik, ein Förderprojekt der Kulturstiftung des Bundes.