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15.06.2010 20:05 Alter: 6 Jahre

Haydns "DIE JAHRESZEITEN" an der Musikhochschule Hamburg

Wir laden Sie herzlich ein zu

 

JOSEPH HAYDNS: "DIE JAHRESZEITEN"

am Mittwoch, den 30. Juni 2010, 20:00 Uhr,

in der Laeiszhalle - Musikhalle, Großer Saal

mit dem Symphonieorchester und dem Chor der Hochschule für Musik und Theater Hamburg

Eintritt: frei

 

Solisten:

Marlen Hachmann (Sopran)

Max Schäffer (Tenor)

Rainer Mesecke (Bariton)

 

Orchesterleitung: Prof. René Gulikers

Chorleitung: Prof. Cornelius Trantow

 

Weitere Termine:

01. Juli 2010: 20:00 Uhr - St. Marien Kirche in Winsen/Luhe

 

Die Zusammenarbeit zwischen dem Symphonieorchester und dem Hoch-schulchor hat bereits Tradition: 2008 haben beide Klangkörper das Requiem von Brahms zusammen aufgeführt, die "Jahreszeiten" sind nun die Fortsetzung einer fruchtbaren Kooperation.

 

Die Aufführung wird stilistisch und von der Aufstellung (Sitzordnung) her die historische Perspektive als Ausgangspunkt haben. Haydn erlebte als junger Mann den Spätbarock, zum größten Teil seines Lebens war der Klassizismus prägend und am Ende seines Lebens erwachte die Frühromantik. Daher ist Haydn für die Aufführungspraxis und somit für unsere Hochschule ein besonderer Komponist.

 

Hintergrundinformationen

 

Das Symphonieorchester der Hochschule für Musik und Theater Hamburg steht seit 2005 unter der Leitung von Prof. René Gulikers. Auf dem Spielplan stehen zwei bis vier Programme pro Jahr, die Proben finden projektweise statt. Um den Studierenden möglichst viele Aspekte des Orchesterspiels anzubieten, ist das Repertoire sehr breit gefächert: Es reicht von Werken aus der Klassik bis zu zeitgenössischen Uraufführungen, von Kompositionen für Blas- oder Streichorchester bis zu Opern, von klein-besetzten, fast kammermusikalischen Werken bis zu große symphonischen Stücken. Stilbewusstsein im Sinne eines Musizierens aus historischer Perspektive ist ein wichtiges Merkmal der Orchesterarbeit. Die-ser Anspruch bezieht sich auf die gesamte Musikgeschichte bis zur Gegenwart.

2009 war für das Symphonieorchester der HfMT ein sehr erfolgreiches Jahr mit vielen "Premieren": In diesem Jahr machte das Orchester seine erste Konzertreise (nach Slowenien), spielte gleichfalls zum ersten Mal in der Hamburger Laeiszhalle, nahm seine erste CD auf (Bruckners 3. Symphonie) und konzertierte zum ersten Mal mit der Uraufführung eines Auftragswerks (von Sascha Lino Lemke). Neu ist seit einigen Jahren auch die Zusammenarbeit mit den verschiedenen Abteilungen der Hochschule, so der Opernabteilung, dem Hochschulchor oder der Elektronikabteilung.

 

Mit Simone Young als Gastdirigentin des Festkonzertes zum 60. Ge-burtstag der HfMT wurde 2010 ein neues Arbeitskonzept eingeläutet. In Zukunft werden regelmäßig international renommierte Dirigenten als Gast mit dem Symphonieorchester zusammenarbeiten.

Außer dem Forum der HfMT sind seit einigen Jahren die Konzertsäle der Friedrich-Ebert Halle (Harburg) und der Laeiszhalle die festen Aufführungsstätten für die Konzerte des Symphonieorchesters der Hoch-schule für Musik und Theater Hamburg.

 

Der Chor der Hochschule für Musik und Theater Hamburg ist eines der Ausbildungsensembles der Hochschule. Er besteht aus Studierenden aller Fachbereiche, die je nach Studiengang ein bis vier Chor-Testate während ihres Studiums erwerben. Der Chor setzt sich dadurch jedes Semester neu zusammen. Er erarbeitet ein Programm, das jeweils am Semester-Ende in öffentlichen Konzerten aufgeführt wird. Die Spanne des Repertoires umfasst alle Bereiche der a cappella Chormusik, um den Studierenden eine möglichst umfassende Repertoire-Kenntnis mitzugeben. Weitere Unterrichtsinhalte sind Intonationskonzepte, Gehörschulung und (vor allem für Studierende der Schulmusik) Probenmethodik und Stimmbildung.

Geleitet wird der Hochschulchor von Prof. Cornelius Trantow, seit 1999 Professor für Chorleitung in Hamburg.