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03.06.2015 11:17 Alter: 2 Jahre

HfMT-Studierender gewinnt beim Klaudia-Taev-Wettbewerb in Estland

Großer Erfolg für die HfMT-Gesangsklassen: Beim renommierten, zum neunten Mal stattfindenden Klaudia-Taev-Wettbewerb in Pärnu (Estland) erreichte der an der HfMT für den Master Oper studierende Tenor Sunghyun Kim sowohl den 1. Preis als auch den Publikumspreis zugesprochen. „Sein einfühlsamer Vortrag und die Strahlkraft seiner Stimme begeisterte die Zuhörer wie auch uns. Diesen Namen sollte man sich merken!“, so das Urteil der Jury. Neben dem Preisgeld darf sich Sunghyun Kim für die Eröffnung das nächstjährige Festival eine Opernrolle aussuchen.

Die 6 Finalisten des Klaudia-Taev-Wettbewerbs: Yuri Rostotsky (3. Preis), Ewa Tracz (2. Preis), Sunghyun Kim (1. Preis), Elena Brazhnyk, Richard Millers (3. Preis) und Margrethe Fredheim (Foto: Archiv Manninen)

Sunghyun Kim (31) studierte bis 2010 an der Kunst-Universität in Seoul (Bachelor). Danach setzte er sein Studium an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg unter Prof. Carolyn Grace James fort.
In seiner Heimat Korea hat er bereits an zahlreichen Konzerten teilgenommen und große Rollen auf der Opernbühne gespielt (Ferrando in Così fan tutte, Edgardo in Lucia di Lammermoor und Alfredo in La Traviata.) Bei Wettbewerben in Südkorea war er mehrfach 1. und 2. Preisträger und ist inzwischen auch bei europäischen Gesangswettbewerben erfolgreich. Beim Marcello Giordani-Wettbewerb 2013 gewann Sunghyun Kim den 3. Preis und war Finalist beim Competizione dell‘Opera in Österreich.
Im November 2014 hatte der inzwischen 31jährige, aus Korea stammende Sunghyun Kim den zweiten Preis im "Magda Olivero Concorso" in Mailand gewonnen.

Zum ersten Mal seit Bestehen des 1996 gegründeten Klaudia-Taev-Gesangswettbewerbs gab es neben der bisher üblichen Bewerbung durch Audio- oder Video-Material Vorentscheidungen: in St. Petersburg, Moskau, Kaunas, Berlin, Kopenhagen und Tallinn. Nach diesen wurden schließlich 36 Sänger zur Finalrunde eingeladen. Die jungen Sänger hatten sich einer 11köpfigen Jury zu stellen. Neben der Jury-Vorsitzenden Karan Armstrong und dem russischen Bariton Sergei Leiferkus bestand diese aus den Intendanten der Komische Oper Berlin und Erfurtsowie Disponenten, Agenten und Dirigenten unter der Künstlerischen Leitung des estnischen Dirigenten Erki Pehk, der auch das Finalkonzert leitete.