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28.10.2014 16:15 Alter: 2 Jahre

In Memoriam Alfred Schnittke:

Festival „MONOLOG: ALFRED SCHNITTKE IN MEMORIAM“ und Symposium „Emigration, Integration und künstlerische Produktivität“ zu Ehren seines 80. Geburtstags - 06.11. - 17.12.2014 │ Festival 27.11. - 29.11.2014 │ Alfred Schnittke Symposium

Die Hochschule für Musik und Theater Hamburg widmet in Kooperation mit der Deutschen Alfred Schnittke Gesellschaft Alfred Schnittke zu seinem 80. Geburtstag das Festival „MONOLOG: ALFRED SCHNITTKE IN MEMORIAM“. Das Fest zu Ehren des bedeutendsten Komponisten der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts findet vom 6. November bis 17. Dezember 2014 statt.

Alfred Schnittke hatte eine Professur für Komposition an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg inne. Er unterrichtete von 1989 bis 1994 in der Nachfolge von Györgi Ligeti eine Kompositionsklasse, mit der er sehr erfolgreich und mit großem Engagement arbeitete.

Im Rahmen des Festivals treten Freunde und Kollegen des Komponisten auf – es sind Musiker, denen er seine Werke widmete, wie etwa Yuri Bashmet (Viola). Neben vielen anderen werden auch das Bennewitz Quartett, der NDR Chor, Alexei Lubimov, Elmar Lampson und die Hamburger Symphoniker zu erleben sein.

Außer den Konzerten veranstaltet die Musikhochschule vom 27. - 29.11.2014 das Alfred Schnittke Symposium unter dem Titel „Emigration, Integration und künstlerische Produktivität“. 

Die Konzerte des Festivals finden in der Laeiszhalle, im Rolf-Liebermann-Studio des NDR, in St. Johannis Harvestehude, in der Freien Akademie der Künste Hamburg, in der Schnittke Akademie International und in der Hochschule für Musik und Theater Hamburg statt.

 

Besondere Ereignisse des Fests sind das Konzert mit dem NDR Chor und dem Bennewitz Quartett in St. Johannis Harvestehude (6.11), das Konzert mit einer Koryphäe zeitgenössischer Musik – dem Pianisten Alexei Lubimov im Rolf-Lieberman-Studio des NDR (21.11.) und der Abend in der Freien Akademie der Künste Hamburg unter dem Motto „Geschichtliche Polyphonie: 1984 - als Alfred Schnittke 50 wurde“ (1.12.).

Der Höhepunkt ist das Abschlusskonzert im Kleinen Saal der Laeiszhalle mit Yuri Bashmet (17.12.). Der weltberühmte Dirigent und Bratschist, dem sein Freund Alfred Schnittke viele seiner wichtigsten Werke widmete, („Monolog“ und Konzert für Viola und Orchester) wird nach vielen Jahren wieder zu Gast in Hamburg sein. An diesem Abend tritt er sowohl als Dirigent als auch als Bratschist gemeinsam mit seiner Tochter, der Pianistin Ksenia Bashmet, dem langjährigen Konzertmeister der Berliner Philharmoniker Guy Braunstein (Violine) und Mitgliedern der Hamburger Symphoniker auf. Bereits am Vortag des Konzerts gibt Maestro Bashmet auch einen Workshop für den besten Studenten der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

 

Das Leben Alfred Schnittkes und die Stadt Hamburg sind untrennbar miteinander verbunden. Die Jahre in Hamburg, wohin er mit seiner Familie im Jahr 1990 aus Moskau zuwanderte, waren für ihn äußerst produktiv. So komponierte er in dieser Zeit die 6. - 9. Symphonie, das Concerto Grosso Nr. 6, Tripel- und Cellokonzerte, Solo-Sonaten für Violine, Cello und Klavier und viele andere Werke.

 

Weitere Informationen zu den einzelnen Veranstaltungen finden Sie auf dem Flyer.