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03.01.2014 11:52 Alter: 3 Jahre

Jazz an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg

„The way I play“ – Ack van Rooyen zu Gast - 09. Januar 2014 14 Uhr

Ack van Rooyen

Wir laden Sie herzlich ein zu einem Workshop mit dem legendären Trompeter, Flügelhornisten und Komponisten Ack van Rooyen am

 

Donnerstag, 09. Januar 2014 - 14:00 Uhr

Theater im Zimmer

Workshop

„The way I play“.

 

Eintritt frei.

Anmeldung erbeten unter jazz[at]hfmt-hamburg.de

 

Ack van Rooyen gehörte seit 1947 zum Orchester von Ernst van’t Hoff. 1949 besuchte er mit seinem Bruder Jerry van Rooyen als Austauschstudent New York City, wo er in Kontakt mit Fats Navarro, Charlie Parker und Clifford Brown kam und den Bebop kennenlernte und exportierte. Er studierte am Konservatorium von Den Haag klassische Trompete (Abschluss mit „summa cum laude“).

 

Nach Abschluss seines Studiums arbeitete er von 1950 bis 1952 als Mitglied des Arnheimer Symphonieorchesters. Nach dem Militärdienst war er ab 1953 als Studiomusiker und in der Jazzband von Radio Hilversum tätig, aber auch in Deutschland, Dänemark, Schweden und Belgien unterwegs; er arbeitete in dieser Zeit unter anderem mit Lars Gullin.

 

Von 1957 bis 1960 war er in Paris im Orchester von Aimé Barelli tätig und spielte auch mit Kenny Clarke und Lucky Thompson. 1960 kam er nach Berlin und war Mitbegründer der Bigband des Senders Freies Berlin (1960 bis 1966). Dort spielte er u. a. mit Herb Geller, Ake Persson, Hans Koller, Friedrich Gulda. Anschließend war er in Stuttgart Mitglied des SDR Orchesters von Erwin Lehn. Er spielte weiterhin mit der Bert Kaempfert-Big Band, den niederländischen Skymasters sowie ab 1975 im United Jazz and Rock Ensemble, dessen Gründungsmitglied er ist, und bei Peter Herbolzheimers Rhythm Combination and Brass.

 

Außerdem arbeitete er mit Clark Terry, dem Orchester von Gil Evans (Tour 1979) und Lee Konitz. 1980 ging er in die Niederlande zurück, wo er u. a. mit Dizzy Gillespie und Shelly Manne spielte und am Konservatorium in Den Haag unterrichtete. Er ist mit eigenen Gruppen unterwegs, unter anderem im Duo mit Joerg Reiter, und tritt weiterhin auch als Gastsolist auf, etwa mit dem Dutch Jazz Orchestra, dem Metropole Orkest, dem Jazzorchester des Concertgebouw, Soesja Citroen, Paul Heller oder Rue Protzer. Heute leitet er Workshops und Clinics in ganz Europa.

Sein Markenzeichen sind ein warmer, weicher Ton, seine Leichtigkeit und Virtuosität.

 

Für seine Verdienste um den Jazz wurde er am 9. September 2006 auf der historischen Ronneburg zum „Ritter der Ronneburg“ geschlagen.