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16.07.2014 19:43 Alter: 2 Jahre

Kanzler der Hamburger Musikhochschule geht in Ruhestand

Bernd Lange verabschiedet sich nach über 32 Hochschuljahren

Seit 1982 ist Bernd Lange Kanzler der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Mit einer Feier verabschiedete er sich heute  von Mitarbeitern, Lehrenden und Studierenden, Weggefährten aus anderen (Musik-)Hochschulen und der Behörde für Wissenschaft und Forschung. Voraussichtlich ab 1. August wird Jörg Maaß den Staffelstab übernehmen.

 

Hochschulpräsident Prof. Elmar Lampson dankte Bernd Lange herzlich für seine maßstabsetzende, engagierte Arbeit:

„ Viele Projekte konnten dank seines unbestechlichen Blicks für das Machbare, seiner profunden Sachkenntnis, seiner Erfahrung, aber auch seiner Kreativität erfolgreich umgesetzt werden. Seine feinfühlige Art Kompromisse auszuhandeln, waren für die Hochschule in zahlreichen Situationen überlebenswichtig.

Bernd Lange ist seit Jahrzehnten eine der großen Integrationsfiguren der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Für mich als Präsident und auch persönlich war die Zusammenarbeit mit diesem stillen und bescheidenen Menschen ein großes Glück. Ich wünsche ihm von Herzen eine gute Zeit nach Eintritt in den Ruhestand und ich bin sicher, dass er noch manchen Telefonanruf mit der Bitte um Rat wird ertragen müssen.“

 

Leitung der Verwaltung, Beauftragter für den Haushalt, vertrauter Berater zweier Hochschulpräsidenten, Geschäftsführer des Hochschulrats, Verfechter der spezifischen Besonderheiten einer künstlerischen Hochschule in zahllosen übergreifenden Zusammenhängen  – die Funktionen und Aufgaben in über 32 Hochschuljahren waren stets vielfältig und fordernd.

 

Bernd Lange dazu: „Von insgesamt 49 Jahren im Öffentlichen Dienst habe ich immerhin über 32 Jahre an der Hochschule gearbeitet. Dies zeigt schon, dass es zu keiner Zeit langweilig gewesen ist, bewegt man sich doch an der Nahtstelle zwischen staatlicher Regulierung und den ganz speziellen Anforderungen und Wünschen einer künstlerischen Ausbildungsstätte  – zwei Welten, die überhaupt nicht zueinander passen.

Als Einzelkämpfer hier einen Konsens herstellen zu wollen, wäre undenkbar gewesen. Ohne die vielen engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Verwaltung konnte und kann dies nicht gelingen, nur gemeinschaftlich im Dialog sind nachhaltige Lösungen möglich. Ich schätze mich darüber hinaus glücklich, viele Jahre vertrauensvoll mit zwei wunderbaren Präsidenten zusammengearbeitet zu haben – Hermann Rauhe und Elmar Lampson.“

 

Für die Zukunft freut er sich auf mehr Zeit für seine Familie, seine Hobbies, und last not least auch darauf, weiter gestalterisch tätig sein zu können in ehrenamtlichen Zusammenhängen. Und dann sind da noch seine Gitarren – vielleicht gründet der leidenschaftliche Spieler noch eine Band, wer weiß….