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02.04.2012 08:41 Alter: 5 Jahre

Klavierabend mit Starpianistin Akiko Ebi

Die japanische Pianistin und mehrfache Preisträgerin Akiko Ebi gibt am 12. und 13. April einen Meisterkurs für Studierende der Hochschule für Musik und Theater. Am Vorabend, den 11. April, tritt sie in einem öffentlichen Konzert als Solistin im Forum der HfMT auf.   Auf dem Programm stehen Claude Debussys „Pour le piano“, Maurice Ravels “Gaspard de la Nuit” sowie Frederic Chopins “Préludes Op. 45“ und die „24 Préludes Op. 28”.   Beginn ist 20 Uhr, der Eintritt ist frei.

Akiko Ebi begann ihre Ausbildung in ihrer Heimat Japan. 1975 gewann sie den Grand Prix des Internationalen Marguerite-Long-Wettbewerbs in Paris. Als sie 1980 Preisträgerin des Internationalen Chopin-Wettbewerbs in Warschau war, wurde Martha Argerich auf sie aufmerksam und betreute ihre Entwicklung fortan als Mentorin. Nachdem sie den 1. Preis im Nationalen Musikwettbewerb gewonnen hatte, setzte sie das Studium am Pariser Conservatoire bei Aldo Ciccolini fort, weitere Studien absolvierte sie bei Valdo Perlemuter, Louis Kentner, Conrad Hansen und Colette Zerah. Seither trat sie weltweit in 26 Ländern auf und konzertierte mit Klangkörpern wie L'Ensemble Orchestral de Paris, Orchestre Philharmonique de Radio France, Orchestre Philharmonique de Monte Carlo, NHK Symphony Orchestra, Tokyo Metropolitan Orchestra und weiteren Orchestern in Russland, Polen, in der Slovakei und in Argentinien sowie mit vielen renommierten Kammermusikpartnern wie Ivry Gitlis, Augustin Dumay, Regis Pasquier, Angela Hewitt und Michel Dalberto. Ihr Duo-Rezital mit Martha Argerich 2008 in Frankreich wurde in mehreren Ländern von Rundfunk und Fernsehen ausgestrahlt. Auch bei den internationalen Festivals in Europa, Nord- und Südamerika und Japan ist sie zu Gast. Akiko Ebi hat die gesamten Études, Préludes, Nocturnes und Impromptus von Chopin eingespielt, außerdem Werke von Brahms, Liszt, Franck, Webern und Pierne. Ihren ersten Grand Prix d'Or erhielt sie für Ihre Aufnahme der Werke von Dynam-Victor Fumet, den zweiten Grand Prix d'Or für ihre Einspielung der Werke von Hikari Oe. 1993 wurde sie von der französischen Regierung zum Chevalier des Arts et des Lettres ernannt. 2002 erhielt sie den renommierten Exxon-Mobile-Preis in Japan. Akiko Ebi wirkt außerdem als Jurorin bei den großen Internationalen Klavierwettbewerben benannt nach Martha Argerich, Marguerite Long, Clara Haskil, Jose Iturbi, Vianna de Motta und Gina Bachauer sowie beim Chopin Wettbewerb in Warschau.