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13.11.2014 07:02 Alter: 2 Jahre

„KomponistenQuartier – live!“

16.11.2014 │ 15 Uhr │ Lichtwark Saal - Spürsinn und Rekonstruktion: Die Hasse-Werkausgabe

Die Hochschule für Musik und Theater Hamburg veranstaltet zusammen mit dem Komponisten-Quartier e.V. und den beteiligten Komponistengesellschaften eine Ringvorlesung mit musikalischen Hochgenüssen von C.Ph.E. Bach bis Brahms.

 

Wir laden Sie herzlich ein zu der nächsten Veranstaltung am

 

Sonntag, den 16. November 2014, 15 Uhr,

Lichtwarksaal, Neanderstraße 22, 20459 Hamburg

Spürsinn und Rekonstruktion: Die Hasse-Werkausgabe

 

Referent: Prof. Dr. Wolfgang Hochstein (Hamburg)

Musik von Johann Adolf Hasse, gespielt von Mitgliedern des Hasse-Ensembles.

Eintritt frei.

 

Wolfgang Hochstein (Hochschule für Musik und Theater Hamburg) ist u. a. Direktor des Hasse-Institutes an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. In seinem Vortrag mit Musikbeispielen geht es neben einem kurzen Abriss von Hasses Lebensgeschichte um grundsätzliche Fragen und Entscheidungen bei der Erstellung einer wissenschaftlichen Notenedition sowie um spezifische Probleme im Rahmen der Hasse-Werkausgabe.

 

Bei dieser Gelegenheit wird auch Hasses Missa in g präsentiert, die Hochstein kürzlich im Carus-Verlag Stuttgart als Erstausgabe vorgelegt hat. Das imposante Werk stammt aus Hasses Todesjahr 1783 und ist dem sächsischen Hof zu Dresden in alter Verbundenheit gewidmet.

 

Das musikalische Rahmenprogramm mit zwei Triosonaten von Johann Adolf Hasse gestaltet das "Hasse-Ensemble" mit Prof. Monika Bruggaier und Kaja Fuchs (Violine), Lea Grandt (Violoncello) und Wolfgang Hochstein (Cembalo).

 

Wolfgang Hochstein

Prof. Dr. Hochstein, am 11. April 1950 in Salzkotten geboren,  studierte in Detmold Schulmusik, Theorie/Komposition, Klavier und Orgel sowie in Hamburg Musikwissenschaft. 1981 wurde er mit einer Arbeit zu Niccolò Jommelli zum Dr. phil. promoviert. Seit 1976 lehrt er an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, wo er 1982 eine Professur erhielt und derzeit (Stand 2011) dort das Institut für Schulmusik leitet. Überdies ist er als nebenberuflicher Kirchenmusiker an St. Barbara Geesthacht tätig.
Ein Forschungsschwerpunkt Hochsteins gilt dem Komponisten Johann Adolf Hasse. So ist er seit 1989 Vorsitzender der Hasse-Gesellschaft Bergedorf, außerdem Editionsleiter der Hasse-Werkausgabe und Mitherausgeber der Hasse-Studien. Hochstein erhielt mehrere Auszeichnungen für Verdienste um die Hasse-Forschung, unter anderem wurde dem ersten Band der von ihm herausgegebenen „Hasse-Werkausgabe“ 2000 der Deutsche Musikeditions-Preis in der Kategorie „Wissenschaftliche Notenausgaben/Gesamtausgaben“ zuerkannt.
Daneben legte Hochstein weitere Veröffentlichungen zu kirchenmusikalischen Themen und Komponisten des 18. und 19. Jahrhunderts vor. Von Hochstein wurden außerdem einige Kompositionen veröffentlicht.
Anfang Oktober 2014 hat Wolfgang Hochstein als Referent an einem Symposium anlässlich des 300. Geburtstages von Niccolò Jommelli in Reggio Calabria teilgenommen und wurde Ende Oktober aus gleichem Anlass zu einem Symposium nach Neapel eingeladen.

 

Musikgeschichte hautnah erleben - im zukünftigen KomponistenQuartier Hamburg!

Hamburg besitzt eine einzigartige Musiktradition. Bedeutende Komponisten haben hier gewirkt oder wurden hier geboren. Die Vielfalt des heutigen Musik- und Kulturlebens der Metropole gründet sich auf eine reiche Geschichte.
Das durch bürgerschaftliches Engagement getragene KomponistenQuartier im Herzen Hamburgs lässt seine Gäste hinter die Kulissen schauen: Wer waren die musikalischen Akteure? Wie lebten sie? Unter welchen Bedingungen arbeiteten sie? Wie entstanden ihre Kompositionen? Wie klingt ihre Musik?
Moderne Medien vermitteln anschaulich, was die Komponisten über sich und die Geschichte der Hansestadt zu erzählen haben und warum uns ihre Musik noch heute so viel bedeutet. Im KomponistenQuartier lässt sich die Musikstadt Hamburg ganz neu entdecken!

 

PROGRAMM

KomponistenQuartier – live!

Ringvorlesung mit Musikbeispielen im Wintersemester 2014/15

Veranstalter: Hochschule für Musik und Theater Hamburg in Zusammenarbeit mit dem KomponistenQuartier Hamburg e.V. und den beteiligten Komponistengesellschaften


Lichtwarksaal, Neanderstraße 22, 20459 Hamburg

Sonntags - jeweils 15 Uhr

30. November 2014

Musikalische Matinée anlässlich des 100. Todestages von Ernst von Schuch

            Referentin: Martina Damm (Dresden)

            Kammermusik: Prof. Schickedanz und Studierende der HfMT

            Achtung! Anderer Ort und andere Uhrzeit:

Alfred Schnittke Akademie International, Max Brauer Allee 24
11 Uhr

 

01. Februar 2015

Telemann und C. P. E. Bach als Kantoren: 66 Jahre Hamburger Kirchenmusik (1722–1788)

                                   Referentin: Prof. Dr. Dorothea Schröder (Cuxhaven)

                                   Musik von Telemann und C. P. E Bach

                                   Ausführende: Studierende der HfMT

 

15. Februar 2015

„Und unser ganzes Haus soll widertönen …“. C. P. E. Bach, Sara Levy und Fanny Mendelssohn

                                   Referentin: Dr. Ingeborg Allihn (Berlin)

Musik von C. P. E. Bach, W. F. Bach und Fanny Mendelssohn

Ausführende: Studierende der HfMT

 

01. März 2015

Georg Philipp Telemanns Werke an der Rigaer Domkirche vor und nach 1800: Spuren der praktischen Nutzung durch Georg Michael Telemann

                                   Referentin: Dr. Rudite Livmane-Lindenbeck (Riga)

                                   mit Klangbeispielen