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13.06.2011 00:00 Alter: 5 Jahre

Konzert des Hochschulorchesters mit Patrick Lange als Gastdirigenten

Im Rahmen der letztjährig vom Hochschulpräsidenten Prof. Elmar Lampson initiierten Reihe mit international renommierten Gastdirigenten wird am 18. Juni Patrick Lange das Hochschulorchester im Forum der HfMT leiten.

Patrick Lange

Auf dem Programm stehen

- die Ouvertüre zu „Oberon“ von Carl Maria von Weber,

- Edward Elgars  Konzert für Violoncello e-moll op. 85  (Solist: Samuel Cornelius Selle aus der Klasse von Prof. Bernhard Gmelin)

- sowie die 6. Sinfonie h-moll von Dmitri Schostakowitsch.

Konzertbeginn ist 20 Uhr, der Eintritt ist frei.

 

Patrick Lange, 1981 in der Nähe von Nürnberg geboren, zählt zu den vielversprechenden Talenten der jungen Dirigentengeneration und kann sich bereits über ein umfangreiches Opern- und Konzertrepertorie ausweisen. Er begann seine musikalische Laufbahn im Knabenchor der Regensburger Domspatzen. Nach dem Abitur studierte er an den Musikhochschulen in Würzburg und Zürich und wurde 2005 in das Dirigentenforum des Deutschen Musikrates aufgenommen.
Claudio Abbado ernannte ihn im selben Jahr zum Assistenzdirigenten des Gustav Mahler Jugendorchesters. Mit diesem konzertierte er 2008 in Bozen. Als Assistent Abbados arbeitete er auch mit den Berliner Philharmonikern, mit der Orchestra Mozart Bologna und mit dem Lucerne Festival Orchestra. 2007 erhielt Patrick Lange den Europäischen Kulturpreis in der Kategorie Förderpreis für junge Dirigenten, 2009 das erstmals verliehene Eugen-Jochum-Stipendium des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks.
In Konzerten hat Lange u. a. die Hamburger, Bochumer und Düsseldorfer Symphoniker, das Beethoven-Orchester Bonn, das Mahler Chamber Orchestra und das Simón Bolívar-Jugendorchester in Venezuela geleitet. Von der Academy of St Martin-in-the-Fields ist er für eine Tournee verpflichtet worden. Weitere Konzerte sind mit dem RSO Wien und den Stuttgarter Philharmonikern geplant.

Das Symphonieorchester der Hochschule für Musik und Theater Hamburg steht seit 2005 unter der Leitung von Prof. René Gulikers. Auf dem Spielplan stehen zwei bis vier Programme pro Jahr, die Proben finden projektweise statt. Um den Studierenden möglichst viele Aspekte des Orchesterspiels anzubieten, ist das Repertoire sehr breit gefächert: Es reicht von Werken aus der Klassik bis zu zeitgenössischen Uraufführungen, von Kompositionen für Blas- oder Streichorchester bis zu Opern, von kleinbesetzten, fast kammermusikalischen Werken bis zu großen symphonischen Stücken. Stilbewusstsein im Sinne eines Musizierens aus historischer Perspektive ist ein wichtiges Merkmal der Orchesterarbeit. Dieser Anspruch bezieht sich auf die gesamte Musikgeschichte bis zur Gegenwart.
Mit Simone Young als Gastdirigentin des Festkonzertes zum 60. Geburtstag der HfMT wurde 2010 ein neues Arbeitskonzept eingeläutet. In Zukunft werden regelmäßig international renommierte Dirigenten als Gast mit dem Symphonieorchester zusammenarbeiten.