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13.01.2016 08:38 Alter: 326 Tage

Liebe ist (k)ein Wunschkonzert

Oper auf den Punkt gebracht – das ist „Opera Concisa“: Junge Sängerinnen und Sänger der Hochschule für Musik und Theater erforschen in Madrigalen von Claudio Monteverdi und Opernszenen von Wolfgang Amadeus Mozart das Wesen der Liebe.

Premiere: Donnerstag, 21. 1. (19.30 Uhr)
Weitere Vorstellungen:
23. 1. (19.30 Uhr)
24. 1. (18 Uhr)
Theaterquartier Gaußstraße 190
Eintritt: € 20,-- , Schüler und Studierende: € 10,--, Studierende der Musikhochschule: € 4,--

Nachdem die Neujahrskonzerte weltweit ein Millionenpublikum mit köstlicher Häppchenkultur und walzerbeschwingtem Frohsinn in die Zukunft geschickt haben, möchten wir nun auch in Operndingen beweisen, wie man oftmals langwierige Botschaften lustvoll leichtgängig auf den Punkt bringen kann: Zum fünften Mal starten wir mit einer Neuausgabe der opera concisa ins Neue Jahr, jenem Format der musiktheatralischen Zuspitzung, das sich im Forum längst zu einem Renner entwickelt hat. Erstmals laden wir nun ins TheaterQuartier Gaußstraße 190 zur Gala der Opernklasse ein.

Gleich zwei renommierte Regisseure erarbeiten dazu mit den jungen Gesangsstars der Theaterakademie das Programm „Liebe ist (k)ein Wunschkonzert“. Philipp Himmelmann konfrontiert dazu zunächst in einer bittersüßen Melange den Urvater der Gattung Oper mit dem klassischen Meister der Seelenschau: Aus dem Ensemblekollektiv von Monteverdis Madrigalen des Frühbarock lösen sich – ganz im Sinne der Aufklärung – immer wieder individuelle Figuren heraus: Die Sängerinnen und Sänger spielen Szenen aus Mozartopern, treffen auf Gott Amor und ergründen in diesem Gipfeltreffen der beiden großen Opernkomponisten das Wesen der Liebe.

Florian-Malte Leibrecht nimmt im zweiten Teil des Abends den Faden auf, um die Irrungen und Wirrungen des größten menschlichen Gefühls mithilfe von Operettenszenen zu lösen: Die opera concisa wird zum nie beliebigen Wunschkonzert, in dem die Studierenden mit ihrem Regieprofessor eine eigene Dramaturgie der Liebe entwickeln.

 

Musikalische Leitung: Fausto Nardi, Siegfried Schwab, Willem Wentzel
Regie: Philipp Himmelmann, Florian-Malte Leibrecht
Kostüme: Florian Parkitny, Catharina Rusitska
Licht: Ricarda Köneke
Maske: Face-Art-Academy
Dramaturgie: Angela Beuerle, Friederike Krueger, Jardi Lord, Evarts Melnalksnis
Moderation: Peter Krause

Mit Alina Behning, Marina Ber, Yuan Chai, Alina Deppe, Dustin Drosdziok, Virginia Ferentschik, Pia Carlotta Hansen, Songyan He, Constanze Hosemann, Jialiang Hu, Marlen Korf, Jenny Kalbfleisch, Erdam Kapusuz, Sunghyun Kim, Christian Lange, Jiaqi Li, Xianghu Liu, Seokwon Oh, Indré Pelakauskaité, Hanna Ramminger, Signe Ravn Heiberg, Sophie Reuter, Marius Rothe, Freja Sandkamm, Pauline Schönleben, Tamara Smynova, Clara Solecki, Na-Rea Son, Seungwoo Sun, Juliette Vialle, Jingyi Yan

Eine Produktion der Theaterakademie Hamburg im Rahmen der Reihe junges forum Musik + Theater