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10.11.2014 02:13 Alter: 2 Jahre

Mammutprojekt zur Geschichte der Kirchenmusik jetzt vollständig!

Mit dem abschließenden Band 4 über die Kirchenmusik der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts und der Gegenwart liegt die Geschichte der Kirchenmusik nun vollständig vor. Die beiden Herausgeber Prof Dr. Wolfgang Hochstein (HfMT) und Prof. Dr. Christoph Krummacher von der Leipziger Musikhochschule sowie die 65 beteiligten Autoren haben damit nach vielen Jahren intensiver Arbeiten eine editorische Großtat abgeschlossen, die auf lange Zeit für die Beschäftigung nicht nur mit der Kirchenmusik von ihren Anfängen bis in die heutige Zeit, sondern auch der mit der allgemeinen Musikgeschichte Maßstäbe setzen wird.

Hier geht es zu den detaillierten Verlagsinformationen

Zum Inhalt:

Die Geschichte der Kirchenmusik von ihren Anfängen bis zur Gegenwart: Über die Konfessions- und Ländergrenzen hinaus, mit Beiträgen zu orthodoxer und anglikanischer Kirchenmusik, zu gegenwärtigen Erscheinungen einschließlich popularmusikalischer Strömungen sowie eingebettet in jeweilige zeit- und kirchengeschichtliche Zusammenhänge wird das breite Spektrum der Kirchenmusik, ihrer Geschichte und ihrer verschiedenen Gattungen dargestellt.

Die Teilbände:

Band 1: Von den Anfängen bis zum Reformationsjahrhundert

Band 2: Das 17. und 18. Jahrhundert. Kirchenmusik im Spannungsfeld der Konfessionen 

Band 3: Das 19. und frühe 20. Jahrhundert. Historisches Bewusstsein und neue Aufbrüche

... und gerade erschienen:

Band 4: Die zweite Hälfte des 20. Jahrhunderts und die Herausforderungen der Gegenwart

 

Wolfgang Hochstein

Prof. Dr. Hochstein, am 11. April 1950 in Salzkotten geboren,  studierte in Detmold Schulmusik, Theorie/Komposition, Klavier und Orgel sowie in Hamburg Musikwissenschaft. 1981 wurde er mit einer Arbeit zu Niccolò Jommelli zum Dr. phil. promoviert. Seit 1976 lehrt er an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg, wo er 1982 eine Professur erhielt und derzeit (Stand 2011) dort das Institut für Schulmusik leitet. Überdies ist er als nebenberuflicher Kirchenmusiker an St. Barbara Geesthacht tätig.
Ein Forschungsschwerpunkt Hochsteins gilt dem Komponisten Johann Adolf Hasse. So ist er seit 1989 Vorsitzender der Hasse-Gesellschaft Bergedorf, außerdem Editionsleiter der Hasse-Werkausgabe und Mitherausgeber der Hasse-Studien. Hochstein erhielt mehrere Auszeichnungen für Verdienste um die Hasse-Forschung, unter anderem wurde dem ersten Band der von ihm herausgegebenen „Hasse-Werkausgabe“ 2000 der Deutsche Musikeditions-Preis in der Kategorie „Wissenschaftliche Notenausgaben/Gesamtausgaben“ zuerkannt.
Daneben legte Hochstein weitere Veröffentlichungen zu kirchenmusikalischen Themen und Komponisten des 18. und 19. Jahrhunderts vor. Von Hochstein wurden außerdem einige Kompositionen veröffentlicht.
Anfang Oktober 2014 hat Wolfgang Hochstein als Referent an einem Symposium anlässlich des 300. Geburtstages von Niccolò Jommelli in Reggio Calabria teilgenommen und wurde Ende Oktober aus gleichem Anlass zu einem Symposium nach Neapel eingeladen.