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08.10.2010 15:56 Alter: 6 Jahre

Meisterkonzerte mit Professoren der Musikhochschule

Ab diesem Wintersemester präsentiert die Hochschule für Musik und Theater eine neue Konzertreihe: In Meisterkonzerten sind renommierte Lehrende der Hochschule auch als konzertierende Musikerinnen und Musiker auf dem Podium zu erleben.

"Wir haben so viele phantastische Lehrende hier, die muss man doch auch hören“ sagen Prof. Elmar Lampson, Präsident der Hochschule, und Prof. Frank Böhme, die die neue Reihe ins Leben gerufen haben.

Den Anfang machen im Oktober die Professoren Tilman Hübner, Christoph Schickedanz mit dem Johannes-Kreisler-Trio, Wolfgang Zerer, die Klavierprofessorinnen und –professoren Delphine Lizé, Caroline Weichert, Lilya Zilberstein, Oliver Kern, Marian Migdal, Hubert Rutkowsky und Stepan Simonyan, das Trio Bonnard und Hubert Rutkowski. Wir laden Sie herzlich zu diesen Veranstaltungen ein, der Eintritt ist frei.

♦ 09.10.10 - 18:00 - Mendelssohn-Saal der Hochschule
Monatsstücke
Dozentenkonzert mit Tilman Hübner, Gitarre Erste Gesamtaufführung Erstmalig bringt der Gitarrist und Komponist Tilman Hübner seine 1994-2010 entstandenen 12 Monatsstücke als Gesamtwerk zu Gehör. In seinen sehr subjektiven musikalischen Eindrücken aus den Monaten verbindet er Idiome der Jazz-, Folk- und Popmusik mit Spiel- und Kompositionstechniken der "Ernsten" Musik.

11.10.10 - 19:00 - Mendelssohn-Saal der Hochschule
Im Portrait: Johannes-Kreisler-Trio
Werke von Beethoven, Martin und Schumann
Das Johannes-Kreisler-Trio: Der Geiger Christoph Schickedanz, der Cellist Mathias Beyer-Karlshoj und der Pianist Holger Spegg sind ein perfekt eingespieltes Team: Sie konzertieren schon seit Jahren miteinander. Benannt haben sie ihr Trio nach dem „Kapellmeister Johannes Kreisler“ - einer Fantasiefigur aus den Romanen von E. T. A. Hoffmann (1776 – 1822). Die Leidenschaft für die Musik führt Kreisler an den Rand des Wahnsinns – so weit wollen es Spegg, Schickedanz und Beyer-Karlshoj nicht treiben; jedoch drücken sie durch die Wahl des Namens ihre besondere Liebe zur Romantik aus.

12.10.10 - 20:00 - Orgelstudio der Hochschule
Im Portrait: Wolfgang Zerer, Orgel

Orgelwerke von Johann Sebastian Bach
Wolfgang Zerer erhielt 1989 eine Professur für Orgel an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Seit 1995 ist er als Gastdozent am Conservatorium Groningen / Niederlande tätig, seit Oktober 2006 Dozent für Orgel an der Schola Cantorum Basiliensis/Schweiz. Konzerte, Kurse, Jurytätigkeit und Aufnahmen führten ihn in die meisten Länder Europas, nach Israel, Japan, Südkorea und in die USA.

13.10.10 - 20:00 - Laeiszhalle - Musikhalle, Kleiner Saal
Vier bis Acht Hände an zwei Klavieren

Klavierprofessoren der Hochschule in wechselnden Besetzungen Ausführende: Delphine Lizé, Caroline Weichert, Lilya Zilberstein, Oliver Kern, Marian Migdal, Hubert Rutkowsky und Stepan Simonyan werden Werke von Mozart, Grieg, Schumann, Chopin, Smetana, Ravel und Brahms zu Gehör bringen.
„Freundschaftsspiel“ mit 40 Fingern (Anmerkungen von Caroline Weichert) "Die Idee zu einem " Freundschaftsspiel" unter Klavierprofessoren der HfMT ist dadurch entstanden, dass jeder ein oder mehrere Stücke für 8 Hände kannte, und wir irgendwann anfingen, diese zu sammeln, zu tauschen und schließlich aus Spaß begannen, zu spielen."

17.10.10 - 20:00 - Raum 12 Altbau
Im Portrait: Trio Bonnard
Das Bonnard Trio (Olena Kushpler, Klavier; Hovhannes Baghdasaryan, Violine, Mikhail Tolpygo, Violoncello) wurde im Sommer 2004 gegründet. Die Künstler haben sich nach dem französischen Maler Pierre Bonnard (1867-1947) benannt, dessen expressionistische Malereien die Musiker begeisterten und den ausdrucksstarken und farbenreichen Musizierstil symbolisieren, dem sie sich verschrieben haben. Konzertauftritte führten die jungen Künstler aus der Ukraine, aus Armenien und aus Russland u. a. in die Tonhalle Düsseldorf, in das Konzerthaus Berlin, zum ARD Musikfest, zum Verbier Festival und zum Rheingau Musik Festival.

18.10.10 - 19:00 - Mendelssohn-Saal der Hochschule
Chopin als Klavierpädagoge
PORTAITKONZERT UND VORTRAG PROF. HUBERT RUTKOWSKI, KLAVIER

Im Jahr 2010 kommen zwei große Jubiläen in der Musikwelt zusammen. das Schumann–Jahr und der 200. Geburtstag von Frédéric Chopin. Über Chopins Bekanntheit als großer Komponist, darf nicht vergessen werden, dass er auch ein Klavierlehrer war. Wie hat er unterrichtet, welche Schüler hatte er? Hatte Chopin eine Methode? Hubert Rutkowski, seit kurzem Professor der Hfmt, wird versuchen auf diese Fragen zu antworten.