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15.04.2009 18:25 Alter: 8 Jahre

Mendelssohn-Salons an der Musikhochschule

Anlässlich des 200. Geburtstags von Felix Mendelssohn Bartholdy veranstaltet die Hochschule für Musik und Theater Hamburg unter der Leitung von Prof. Dr. Beatrix Borchard und in Kooperation mit der Internationalen Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Gesellschaft Hamburg und Prof. Dr. Hermann Rauhe vier Mendelssohn-Salons, die dem Leben und Umfeld von Felix Mendelssohn nachgehen.

Die Salons sind Bestandteil der öffentlichen Ringvorlesung "Neue Wege der Musikvermittlung".

 

Wir laden Sie herzlich ein zu dem ersten Salon

 

Das verborgene Band: Fanny und Felix

am 23. April 2009, 18:00 Uhr,

Alte Bibliothek der Hochschule für Musik und Theater,

Harvestehuder Weg 12 (Eingang Milchstraße), 21048 Hamburg.

 

Der erste Salon findet als moderiertes Konzert statt und ist der musikalischen Korrespondenz zwischen den Geschwistern Fanny und Felix Mendelssohn gewidmet. Er wird von der Kultursenatorin Prof. Dr. Karin von Welck eröffnet.

Zugleich wird die neue multimediale Website präsentiert und der Nutzen neuer Medien zur Vermittlung klassischer Musik diskutiert.

 

Mitwirkende:

Aviva Piniane, Julia Späth, Max Schäffer, Gesang und Texte

Mariana Popova, Lemuel Grave, Klavier

Dr. Cornelia Bartsch, Internetseite

Moderation: Prof. Dr. Beatrix Borchard

 

Die Mendelssohn-Salons werden gefördert durch:

- Hamburgische Stiftung für Wissenschaften, Entwicklung und Kultur Helmut und Hannelore Greve

- ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius.

 

Für Rückfragen:

Dr. Bettina Knauer

040 5111401

0177 7426352

info@bettinaknauer.de

 

Vorschau:

Der zweite Salon am 28. Mai trägt den Titel "Im Freien zu singen". Folglich öffnen sich die Türen der Hochschule zum Garten und zur Alster. Studierende präsentieren Ausschnitte aus Shakespeares "Sommernachtstraum" und für Aufführungen im Freien gedachte Musik.

 

Am 25. Juni widmet sich der dritte Salon der "Macht der Gespräche". Ausgehend von der neuen Ausgabe der Briefe Rahel Levin Varnhagens, im Berlin des frühen 19. Jahrhunderts einer der führenden jüdischen Salonièren, erklingen in einer Textmontage die Stimmen von Salonbesuchern wie Pauline Wiesel, Prinz Louis Ferdinand, Wilhelm von Humboldt und von Rahel selbst. Natürlich darf auch in diesem Salon die Musik als Beziehungskunst nicht fehlen.

 

Der vierte Salon am 9. Juli wird "Zu Gast bei der Familie Mendelssohn" sein. Das Mendelssohnsche Haus in Berlin war musikalisch wie gesellschaftlich ein komplexer Raum, angesiedelt zwischen Geselligkeitsideal und romantischer Musikästhetik, zwischen Öffentlichkeit und Privatheit, ein Raum, dessen Türen für Menschen, die von außen kamen, offenstanden, während die BewohnerInnen dieses Hauses durchaus nicht überall Aufnahme fanden.