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05.03.2009 17:30 Alter: 8 Jahre

Michael Kibardin und Stepan Simonian erhalten Berenberg Kulturpreis

Hamburg, den 5. März 2009. Den mit 15.000 Euro dotierten Berenberg Kulturpreis erhalten in diesem Jahr wieder zwei Studierende der Hochschule für Musik und Theater Hamburg - Michael Kibardin (Violine) und Stepan Simonian (Klavier). Zusammen treten sie als "El Duo" auf.

Er wurde ihnen in der Festveranstaltung am 5. März vom Vorstandsvorsitzenden der Berenberg Bank Stiftung von 1990, Dr. Hans-Walter Peters, überreicht.

 

Auch die letzten vier Kulturpreise gingen an Studierende der Hamburger Musikhochschule: Lauma Skride (2008), Lini Gong (2007), Katrin Gordon (2006) und Anna Vinnitskaya (2005).

 

Michael Kibardin und Stepan Simonian haben ihre Soloausbildung an der Hamburger Hochschule für Musik und Theater mit Auszeichnung absolviert. Ein halbes Jahr nach der Gründung von "El Duo" im Frühjahr 2008 wurden sie in den von Prof. Niklas Schmidt geleiteten Masterstudiengang Kammermusik aufgenommen.

Michael Kibardin, 1974 in Usbekistan geboren, begann mit sieben Jahren das Violinenspiel. Seit 1995 lebt er in Hamburg. Er ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe und nahm an verschiedenen Rundfunk- und Fernsehaufnahmen teil. Sein Duo-Partner, der 28-jährige Pianist Stepan Simonian, startete seine Musikausbildung mit fünf Jahren und wurde schon als Kind an der Zentralen Musikschule des Moskauer Konservatoriums aufgenommen. Nach seinem Abschluss am Tschaikowsky Konservatorium in Moskau im Jahre 2000 kam Simonian nach Deutschland. Er blickt auf zahlreiche Erfolge bei internationalen Wettbewerben zurück. Hinzukommen Konzerte u. a. in London, Moskau, Valencia oder der Hamburger Laeiszhalle.

 

Auch unter den von der Stiftung vergebenen Stipendien ist eine Studentin der Musikhochschule dabei:

Ruriko Yamamiya (Harfe) wurde 1988 im japanischen Niigata geboren und begann mit acht Jahren das Harfenspiel. Sie studiert derzeit an der Hochschule für Musik und Theater bei Prof. Xavier de Maistre und kann bereits Auftritte mit dem Symphonieorchester Tokio oder die Teilnahme am World Harp Congress vorweisen.

 

Weitere Stipendien gingen an Alexander Khuon, der dem Berlinale-Publikum sein Talent im Rahmen der Kurzfilmserie "Deutschland 09" zeigte, und an Katrin Gebbe, Serkal Kus, Moritz Schultheiß und Stephanie Blum für ihre vielversprechende Abschlussarbeit "Sores & Sirin" an der Hamburg Media School.

 

Darüber hinaus fördert die Berenberg Bank Stiftung in diesem Jahr zusammen mit Studio Hamburg einen hochkarätig besetzten internationalen Workshop im Rahmen des neuen Hamburger Theater Festivals, sie finanziert zusammen mit der Stiftung Maritim Hermann & Milena Ebel sowie der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. eine Professur an der Hochschule für Musik und Theater und vergibt in Kooperation mit der Universitäts-Gesellschaft Hamburg den Berenberg-Preis für Wissenschaftssprache.

 

Bei der Auswahl der Preisträger wird die Stiftung von den Kuratoriumsmit-gliedern Katharina Trebitsch, Prof. Dr. Hermann Rauhe und Prof. Elmar Lampson unterstützt.