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29.03.2006 13:43 Alter: 11 Jahre

Mozart Musik und ... Neue Fragen und Facetten II

In der zweiten Veranstaltung der neuen Reihe

am Montag, den 10. April 2006, 18 – 19.30 Uhr,

Orchesterstudio der Hochschule

werden weitere Aspekte der Person Wolfgang Amadé Mozarts und seiner Musik beleuchtet.

 

Prof. Dr. Beatrix Borchard befasst sich mit

"Constanze. Mozart und die Frauen."

Wer waren sie, Mozarts Frauen? Und warum kommen sie so schlecht in der Mozartliteratur weg? Vor allem die Weberischen, Mutter und vier Töchter. Die zweitälteste, die Sängerin Aloisia Weber, war Mozarts große Liebe, die mittelste, Konstanze, heiratete er. Dann gab es da noch die Mutter, die Schwester, seine Cousine, das Bäsle genannt, viele Schülerinnen und Kolleginnen. Manchen von ihnen hat Mozart direkt in die Finger bzw. in die Kehle komponiert, anderen Stücke gewidmet oder an sie während des Komponierens gedacht.

 

 

Dr. Katharina Hottmann spricht

"Vom Zaubern und Verschweigen: Zur musikalischen Sprache des Erotischen in Mozarts Liedern."

Schäferinnen und Schäfer, die einen leichten, heiteren Umgang mit ihren Liebesleiden und -freuden pflegen, bevölkern die arkadischen Landschaften der Liebesdichtung im Rokoko. Der Vortrag befragt Mozarts Lieder auf anakreontische Gedichte von Friedrich von Hagedorn, Christian Felix Weiße und Johann Georg Jacobi: Wie wird beredt geschwiegen, wie lassen sich die Verliebten bezaubern, um am Ende »ermattet, aber selig« zu sein? Die »Übersetzung« der erotischen Kommunikation seiner Schäferinnen und Schäfer in die Sprache der Musik weist Mozart auch im Bereich des Liedes als subtilen Psychologen aus.