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01.10.2007 17:06 Alter: 9 Jahre

Neue Hochschulprofessoren I - Die Mallet-Spezialistin Cornelia Monske liebt "opulente Musik"

Zum Wintersemester 2007/08 wurde Cornelia Monske auf eine Professur für Schlaginstrumente berufen.

Nach dem Studium an den Musikhochschulen Würzburg (Diplom) und Stuttgart (Solistenexamen) ging Cornelia Monske 1990 an die berühmte Taho-Gakuen School of Music in Tokio zu Keiko Abe, eine der weltweit bekanntesten Marimba-Spielerinnen. Sie beschreibt diese Zeit als "einen Überlebenskampf in sprachlicher, aber auch in persönlicher Hinsicht, wenn man als Frau dort auf sich gestellt ist."

Es folgten eine Marimba-Fortbildung am Rotterdams Conservatorium von 1993 bis 1997, auf dem Vibraphon am Conservatoire Strasbourg (2000 - 2002) und die Meisterklasse von Leigh Howard Stevens (2004). Sie gab zahlreiche Konzerte mit Orchester und Solokonzerte, darunter Erstaufführungen von Kompositionen von Violetta Dinescu, Axel Ruoff, Klaus Hashagen und anderen.

Von 1987 - 2002 unterrichtete sie an den Jugendmusikschulen Leonberg und Calw. Sie hatte Lehraufträge für Mallets an den Musikhochschulen Detmold und Mannheim.

 

Cornelia Monskes Leidenschaft gilt der "opulenten" Musik - der Sinfonik und der Opernmusik. Für ihre Hochschularbeit hat sich Cornelia Monske drei anspruchsvolle Ziele gesetzt:

- den Ausbau der Hamburger Schlagzeugklasse im solistischen und kammermusikalischen Bereich,

- die Studierenden auch fürs Unterrichten in ihrem Instrument zu begeistern - sie selbst hatte seinerzeit notgedrungen angefangen, an einer Musikschule zu arbeiten, um dann festzustellen, dass dies ungeheuer beglückend sein kann, insbesondere wenn man sich das nötige Handwerkszeug dazu angeeignet hat,

und schließlich

- die Studierenden zu motivieren, an den großen Wettbewerben teilzunehmen und sie entsprechend darauf vorzubereiten.