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Neue Ringvorlesung "Skandal! Analytische Perspektiven auf ein fast alltägliches Phänomen" in der Hamburger Musikhochschule
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17.12.2012 17:19 Alter: 4 Jahre

Neue Ringvorlesung "Skandal! Analytische Perspektiven auf ein fast alltägliches Phänomen" in der Hamburger Musikhochschule

18.12.12 | 18 Uhr "Tabubrüche von vorgestern? – Zur Aktualität des Skandalons der Performance"

Die nächste Veranstaltung im Rahmen der neuen Ringvorlesung SKANDAL! widmet sich dem Thema

 

«Tabubrüche von vorgestern? – Zur Aktualität des Skandalons der Performance»

Theatralitätsmodelle in (Theater-) Skandaldiskursen

Dr. des. Katrin Grögel, Leuphana Universität Lüneburg

 

Dienstag, 18.12.12  18:00 - 19:30  

Fanny Hensel-Saal der Hochschule für Musik und Theater Hamburg

 

Eintritt: frei


Eine Kooperation von Hochschule für Musik und Theater Hamburg, Universität Hamburg, Hafen City Universität Hamburg und Leuphana Universität Lüneburg.
Koordination:

Prof. Frank Böhme, Hochschule für Musik und Theater Hamburg / Prof. Dr. Marianne Schuller, Universität Hamburg / Miriam Wolf, HafenCity Universität Hamburg

 

Tabubrüche und Grenzüberschreitungen markieren den Beginn dessen, was wir heute unter Performancekunst verstehen. Man könnte behaupten, dass die Performance als avantgardistische Kunstform im 20. Jahrhundert selbst ein Skandalon darstellte.

Ein Skandal ist indes nichts anderes als eine spezifische, situativ bedingte Form der Rezeption eines Ereignisses. Welche Bedeutungen kommen Skandalen in der Tradierung exemplarischer Performances zu? Besitzt die Kunstform als solche heute noch ein skandalisierendes Potential?

 

Katrin Grögel ist Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Kunstwissenschaft der Leuphana Universität Lüneburg. Studium an den Universitäten Basel und Berlin. Wissenschaftliche Assistenz am Kunsthistorischen Seminar der Universität Basel (2002–2005) und am Schaulager Basel (2004–2007). Seit 2001 kuratorische Projekte im Bereich Performancekunst.

 

 

Weitere Termine und Themen der Ringvorlesungsreihe SKANDAL!

Zeit und Ort:

dienstags, 18.00–19.30 Uhr, Fanny Hensel-Saal der HfMT, Harvestehuder Weg 12

 

8.1.2013 Der Skandal mit dem Skandal

Marianne Schuller, Universität Hamburg

 

15.1.2013 Bayreuths ‚inszenierte‘ Skandale –

Patrice Chereaus, Götz Friedrichs und Heiner Müllers

Wagner-Provokation: Wie Skandalinterpretationen Referenzcharakter

für die Wagner-Rezeption erhielten

Peter Krause, HfMT

 

22.1.2013 Original oder Fake?

Fälschungen im Kunstbetrieb

Claudia Banz, Museum für Kunst und Gewerbe

 

29.1.2013 Skandalöse Musik multimedial inszeniert:

Die interaktive Installation „re-rite. Du bist das Orchester!“

und Igor Strawinskys „Le Sacre du Printemps“

Annika Schmitz, Laeiszhalle und Elbphilharmonie

Hamburg, Frank Böhme, HfMT