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03.06.2009 17:16 Alter: 8 Jahre

Neue Wege der Musikvermittlung - Ringvorlesung im Sommersemester

Musikvermittlung erhält einen immer größeren Stellenwert im Musikleben und der Berufspraxis. Die Hochschule für Musik und Theater Hamburg bietet daher in diesem Sommersemester die praktische Pilotphase zu einem geplanten neuen Masterstudiengang "Musikvermittlung" in Form einer öffentlichen Ringvorlesung. Dabei geht es um Musik als Beziehungskunst - Ziel ist es, Musikveranstaltungen als einen künstlerischen Prozess zu verstehen und zu lernen, durch welche Mechanismen dieser Prozess beeinflusst werden kann.

 

Prof. Frank Böhme konzipierte für die Ringvorlesung insgesamt sieben Vortragsveranstaltungen, in denen unterschiedliche Institutionen ihre Position zur praktischen Umsetzung von Musikvermittlung vorstellen. Als nächste wird die Berliner Theaterpädagogin Anne- Kathrin Ostrob von der Komischen Oper Berlin am

 

Donnerstag, den 4. Juni 2009, 18:00 - 19.30 Uhr,

in Raum 12 der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

 

einen weiteren Einblick in die virulente Szene der Musikvermittlung geben.

Eintritt frei.

 

Als Gründungsmitglied des Instituts für Szenische Interpretation von Musik und Theater widmet sich Anne-Kathrin Ostrob vermittelnder Aufgaben im Bereich des Musiktheaters. Die Szenische Interpretation bedient sich der Methoden des szenischen Spiels, das in den 80er Jahren von Ingo Scheller entwickelt worden ist. Szenisches Spiel ist eine heute weit verbreitete Bezeichnung für alle Arten der pädagogisch inszenierten Darstellung von Inhalten (mit und ohne Musik) durch Gruppen unter wesentlicher Zuhilfenahme der Elemente des Körper- und Bewegungsausdrucks sowie der Körpersprache.

 

Die Veranstaltungen werden durch die ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius gefördert.