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28.01.2009 14:40 Alter: 8 Jahre

NEUES AUS DEN KOMPOSITIONSKLASSEN der Hochschule für Musik und Theater

 

Studierende präsentieren neue Kammermusik und multimediale Kompositionen

 

Wir laden Sie herzlich ein zu den neuesten Werken aus den Kompositionsklassen der Hochschule am

Montag, den 2. Februar 2009, 19:00 Uhr,

Forum der Hochschule für Musik und Theater Hamburg,

Eintritt frei.

 

Auf dem Programm stehen folgende Werke:

 

Tae-Ahm Goh (Klasse Prof. Dr. Manfred Stahnke)

Gedanke für Streichquartett

Das Stück für Streichquartett besteht aus 2 Teilen. Der Klang, der mit dem Ton D anfängt, entwickelt sich zum Spektralakkord mit Mikroglissandi. Mikroglissandi beruhen auf der Idee "Mikrorhythmus" von György Ligeti. Im zweiten Teil steht der gemischte Klang aus Spektralakkord und Geräuschen. Der ändert sich weiter, dann schließlich erreicht er eine Klangfläche mit Spektrum auf D.

 

Victor Coltea (ERASMUS-Student aus der Klasse Prof. Fredrik Schwenk)

Voix de la Steppe für Gitarre und Percussion

Victor Coltea, Gitarre

Freerk Jürgens, Percussion

 

Young-Na Kim (Klasse Prof. Renate Birnstein)

4 Sätze für Streichquartett

Jun Hee An, Violine

Min Jeong Kang, Violine

Sang Min Lee, Viola

Min Young Lee, Violoncello

 

Stephan Peiffer (Klasse Prof. Peter Michael Hamel)

Sechs kleine Interludien (2008)

Besetzung

1. Klarinette und Klavier

2. hängendes Becken und Klavier

3. Sopranblockflöte und Klavier

4. Glockenspiel und Klavier

5. Trompete und Klavier

6. Violine und Klavier

 

Interpreten:

Carola Schaal, Klarinette

Freerk Jürgens, Becken, Glockenspiel

Làszlò Ròsza, Sopranblockflöte

N.N., Trompete

Isabel Würdinger, Violine

Tanja Noters, Klavier.

 

Werkbeschreibung

Diese Interludien sind als sechs einzelne leicht spielbare Stücke konzipiert, in denen jeweils dem Klavier, das in allen Stücken vorkommt, ein weiteres Instrument zur Seite gestellt wird. Alle sechs Stücke weisen einen eher spielerischen Charakter auf, welcher durch die ausschließliche Verwendung hoch klingender Instrumente (neben dem Klavier), die teilweise auch wegen ihrer Bedeutung in der Musikerziehung als "Kinderinstrumente" verstanden werden, noch verstärkt wird. So verbirgt sich in diesen Stücken durchaus etwas Kindlich-Naives (zuweilen auch Kindisches), andererseits aber auch mitunter Tiefgründiges und Ernstes.

 

Alexander Schubert (Klasse Prof. Dr. Georg Hajdu)

Nachtschatten - Tonband (2008

Das Stück "Nachtschatten" fällt in eine Reihe narrativer, ortsbeschreibender Werke mit Überresten romantischer Fragmente, die mikrotonal und geräuschhaft in einen neuen Kontext gehoben werden. Es werden instrumentale und elektronisch erzeugte, bzw. prozessierte Klänge miteinander kombiniert. Aufgrund des großen Instrumentalanteils kann diese Fassung des Werkes als ein Hybrid aus Tonbandmusik und einem Ensemblestück betrachtet werden. In Arbeit sind zwei weitere Versionen: eine instrumentale mit Live-Elektronik und ein konkretes akusmatisches Tonbandstück

 

Woosung Cho (Klasse Prof. Peter Michael Hamel)

Klänge finden / Sounds to find

Dieses Stück für Cello und Klavier verarbeitet ein koreanisches Volkslied und beschreibt die Sehnsucht nach einer friedlichen Welt. Der Titel "Klänge finden" bezieht sich auf die Elemente aus der koreanischen Musik und die Anspielungen auf koreanische Instrumente (Ajaeng, changgu etc.), die in diesem Stück gewissermaßen "aufgesammelt"und in dieses Stück eingearbeitet werden. Es wird koreanische Musik hinzugefügt, jedoch handelt es sich hier nicht um reine koreanische Musik.