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06.01.2009 10:30 Alter: 8 Jahre

Neuinszenierung von gehengehengehen

2009 ist Thomas Bernhard-Jahr! Aus Anlass des 20. Todestages des legendären österreichischen Dramatikers zeigen wir am 9., 10. und 11. Januar 2009 im Forum der Musikhochschule die Inszenierung "gehengehengehen", die zudem am 28. und 29. Januar im Münchener Gasteig als Gastspiel zu sehen sein wird.

 

Die Neueinstudierung der "Sprechoper" hat Hans-Jörg Kapp als Koproduktion von opera silens und der Theaterakademie Hamburg erarbeitet.

 

gehengehengehen

Kein Theater nach Thomas Bernhard

Musik von Fredrik Schwenk

 

Premiere der Neueinstudierung

Freitag, 9.Januar 2009, 20:07 Uhr

Weitere Vorstellungen

Samstag, 10. Januar 2009, 20.07 Uhr

Sonntag, 11. Januar 2009, 18.07 Uhr

Forum der Hochschule für Musik und Theater Hamburg,

Harvestehuder Weg 12, 20148 Hamburg

Eine Koproduktion von opera silens mit der Theaterakademie Hamburg.

 

Produktionsteam

Inszenierung: Hans-Jörg Kapp

Bühne: Marcel Weinand

Kostüme: Renata Kos

Dramaturgie: Mascha Wehrmann

 

Mitwirkende

Nadine Nollau, Verena Unbehaun, Wiebke Wackermann - Christina Betz, Nora Friedrichs, Judith Thielsen - Leopold Hurt

 

Gastspiel im Gasteig (Black Box), München

Mittwoch, 28. Januar 2009, 20:07 Uhr

Donnerstag, 29. Januar 2009, 20:07 Uhr

 

Kartenvorverkauf

Konzertkasse Gerdes, Rothenbaumchaussee 77

Tel.: (040) 45 33 26 oder 44 02 98; Internet: www.konzertkassegerdes.de

Karten: 16 Euro, für Schüler/Studierende ermäßigt 8,50 Euro

 

Pressekontakt

Peter Krause

junges forum Musik + Theater ? Harvestehuder Weg 12 ? 20148 Hamburg

fon (040) 4 28 48 ? 24 00 ? fax (040) 4 28 48 ? 2666

email peter.krause@hfmt.hamburg.de

 

Nach dem großen Erfolg der Premiere gehengehengehen im Juli 2008 ist die Produktion im Januar 2009 in einer Neueinstudierung zu erleben, bevor sie u.a. im Münchener Gasteig als Gastspiel zu sehen sein wird.

 

Über die Premiere schrieb Klaus Witzeling im Hamburger Abendblatt: "Ein großartiger Paukenschlag [...], im Forum der Musikhochschule aufgeführt, ist Hans-Jörg Kapp mit der "Sprechoper" nach Bernhards Erzählung Gehen gelungen. Die Koproduktion von opera silens und der Theaterakademie bestach durch ihre Konsequenz und Kapps Idee, die bernhardsche "Wiederholungsmusik" nicht von Männern, sondern von Frauen zelebrieren zu lassen. Andante presto beginnt die fabelhafte, nicht zum ersten Mal durch Präsenz und Präzision auffallende Nadine Nollau, später sekundiert von Verena Unbehaun und Wiebke Wackermann. Sie erinnern an die Drei Damen aus Mozarts "Zauberflöte": In Korsagen aufreizende Botinnen aus der Nacht, künden sie vom Wahnsinn, in den das Nachdenken über den Irrtum der Existenz treibt. Arios schmettern sie - rivalisierende Diven - ihre Tiraden von Marcel Weinands schwarzen Rampenkanzeln ins Parkett, vereinigen sich zum Terzett. Fredrik Schwenk hat ihnen atonale Verzweiflungsjodler zur Zither (Leopold Hurt) komponiert. Die Sängerinnen Christina Betz, Nora Friedrichs und Hanna Zumsande wiederholen sie als sardonisch jubilierende Echos. Im Herbst ist dieser bizarr schwarzhumorige Bravourakt hoffentlich nochmals zu erleben." Lutz Lesle lobte in Die WELT, wie Hans-Jörg Kapp, "Bernhards virtuose Wittgenstein-Parodie Gehen kongenial" inszenierte und forderte ebenso: "Die Theaterakademie sollte gehengehengehen im Herbst wieder aufnehmen!"