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16.01.2017 09:40 Alter: 40 Tage

Premiere von “Asya Fateyeva – Is it real?”

Außergewöhnliche und interdisziplinäre Projekte kommen innerhalb der innovativen Konzertreihe der Deutschen Musikhochschulen in Berlin zur Aufführung. Ganz vorne mit dabei ist die Hochschule für Musik und Theater Hamburg mit dem außergewöhnlichen Konzert „Asya Fateyeva – Is it real?“, in dem das gesellschaftlich hochaktuelle Thema „Fremdsein“ musikalisch in den Mittelpunkt gerückt wird.

Das künstlerische Team, bestehend aus Studierenden der Hochschule für Musik und Theater (HfMT) Hamburg, lädt zu dieser Konzertperformance über das "Dazwischen-Sein" ein.
Mit Texten von Erich Fried, John Cage, Georg Friedrich Händel, Thomas Kessler und Textfragmenten aus Interviews mit den Mitwirkenden.

Ein Konzert des Career Centers der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

Termin: 18. Januar 2017, 20.00 Uhr

Hamburger Bahnhof - Museum für Gegenwart – Berlin,

Aktionsraum im rechten Museumsflügel, Invalidenstr. 50–51, 10557 Berlin

Ticketverkauf: www.reservix.de

 Die ECHO Klassik Preisträgerin des Jahres 2016 und Hamburger Künstlerin Asya Fateyeva schafft einen zeitlosen Raum mit einem inszenierten Saxophonkonzert. Ausgehend von dem zeitgenössischen Stück „Is it?“ des Schweizer Komponisten Thomas Kessler geht es an diesem Abend um die Begegnung eines jungen Instruments mit einer ihm stilistisch fremden Zeit, dem Barock.

Die Begegnung findet an einem historischen Ort statt, dem Hamburger Bahnhof: Ankunftsort der ersten Eisenbahnlinie zwischen Hamburg und Berlin - eröffnet im Jahr 1846. 1846 erhält Adolphe Sax auch das Patent für sein neu erfundenes Instrument, das Saxophon.
Der Bahnhof, ein Ort zwischen den Welten, ein zeitloser Raum. Die Konvention einer ewig wartenden Gesellschaft. Mit Musik von Georg Friedrich Händel, Henry Purcell und Thomas Kessler wird das Fremdsein des Saxophons im Barock in einen gesellschaftlichen Kontext gesetzt. Nach ersten Annäherungen mischt sich die Stimme des Saxophons immer mehr mit barocken Klängen, bildet ungeahnte Synergien und lässt letztendlich vergessen, dass diese Konstellation ein Experiment ist. Es ist eine musikalische Behauptung eines einst verschmähten und bis heute weitestgehend genrespezifischen Instruments. Wie gut funktioniert die Zusammenführung des Neuen mit dem Alten? Wie gut kennen wir das Saxophon?

Mitwirkende:
Asya Fateyeva, Saxophon. Pia Salome Bohnert, Sopran, Benedikt Loos, Violoncello, Nicola Procaccini, Cembalo, Rebecca Büttner, Sprecherin, Licht und Video, Phil Kong, Aileen Schneider, Konzertdesign

Pressekontakt:
Jessy Meiser
KONZERTREIHE DER DEUTSCHEN MUSIKHOCHSCHULEN
Universität der Künste Berlin
Fasanenstr. 1 B
10623 Berlin