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13.11.2012 07:06 Alter: 4 Jahre

Ringveranstaltung Gender Studies und Musik XIV

„Die Musik ist ein Weib“ (Richard Wagner) - zuschreiben – einschreiben - gegenschreiben - 13.11.2012 | 18 Uhr | Hochschule für Musik und Theater | Mendelssohn Saal

Wir laden Sie herzlich ein zu der nächten

 

Ringveranstaltung Gender Studies und Musik XIV:

„Die Musik ist ein Weib“ (Richard Wagner)

zuschreiben – einschreiben - gegenschreiben

 

am Dienstag, dem 13. November 2012

18.00 Uhr (s.t.) im Mendelssohnsaal der

Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

 

Gegenschreiben:

Betrachtungen aus dem Blickwinkel der Affektlogik

Vortrag von Prof. Dr. Krista Warnke, Hamburg

 

Musikprogramm: Wagner einmal anders …

Eintritt frei.

 

„Musikalisches Fühl-Denken“ nach dem Konzept von Luc Ciompi

Ausgehend von dem Text „Die Musik ist ein Weib“ wird den Spuren von Gefühl und Verstand in Wagners Schrift „Oper und Drama“ nachgegangen. Musik wird von Wagner als Domäne des Gefühls, Dichtkunst als Domäne des Verstandes gesehen, beide allein nicht befähigt, ein „Kunstwerk der Zukunft“ zu gestalten.

Richard Wagners Text wird gegengelesen unter dem Aspekt des aktuellen erkenntnistheoretischen Konzepts der Affektlogik (Luc Ciompi).  Dies eröffnet einen neuen Blick auf das musikalische Fühl-Denken Wagners. Der Vortrag gibt wichtige Einblicke in die fächerübergreifende Theorie der Affektlogik mit ihrer großen gesellschaftlichen Tragweite.

 

Prof. Dr. Krista Warnke, Musikwissenschaftlerin und Musikpsychologin, war von 1979 bis 2009 Professorin an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Einer ihrer Schwerpunkte ist die langjährige Auseinandersetzung mit der Rolle von Denken und Fühlen und deren Wechselwirkungen. Sie hat sich in das Konzept der Affektlogik des Schweizer Psychiaters und Erkenntnistheoretikers Luc Ciompi tief eingearbeitet.

 

Organisation und Abendgestaltung: Prof. Dr. Beatrix Borchard und Martina Bick, M.A.