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12.02.2014 09:30 Alter: 3 Jahre

Ringveranstaltung Gender Studies und Musik XV

Die Orgelwerke Carl Philipp Emanuel Bachs

Wir laden Sie sehr herzlich ein zu der

 

Ringveranstaltung Gender Studies und Musik XV:

 

Carl Philipp Emanuel Bach (1714-1788) –

der „große“ Bach – Profile eines „Originalgenies“

 

am Dienstag, dem 18. Februar 2014

18.00 Uhr (s.t.) in der Hauptkirche St. Katharinen

Katharinenkirchhof 1, Hamburg

Achtung: anderer Ort!

 

mit dem Thema

Die Orgelwerke Carl Philipp Emanuel Bachs

 

Vortrag und Konzert:

Prof. Wolfgang Zerer, HfMT Hamburg

 

Eintritt frei.

 

Vorbilder und Zeitgenossen

Die eindeutig der Orgel zugewiesenen Werke nehmen im Schaffen Carl Philipp Emanuel Bachs einen vergleichsweise geringen Raum ein, gemessen am sonstigen überlieferten Clavierwerk. Es besteht neben den allgemein bekannten Sonaten (Wq 70) aus einer Fantasie, einem Praeludium, mehreren Fugen, Choralsätzen sowie einigen ihm zugeschriebenen, jedoch unsicher überlieferten Kompositionen.

Geprägt wurde Carl Philipp Emanuel Bach vor allem durch sein Elternhaus, darüber hinaus auch durch den Austausch mit anderen Schülern Johann Sebastian Bachs  (Johann Ludwig Krebs, Johann Christian Kittel) und vermutlich auch durch ältere Komponisten, die im Hause Bachs hohe Wertschätzung erfuhren (Georg Böhm, Georg Friedrich Kauffmann).

Die Veranstaltung widmet sich daher nicht nur den Orgelwerken Carl Ph. E. Bachs, sondern spannt den Bogen zu seinen Vorbildern, seinen Zeitgenossen und – last, but not least – zu seinem Vater und Lehrmeister Johann Sebastian Bach.

Die Orgel der Hamburger Katharinenkirche wurde von J. S. Bach in höchstem Maße geschätzt und Carl Ph. E. Bach hat sie in seiner Hamburger Zeit häufig erlebt. St. Katharinen bildet besonders durch die im letzten Jahr vollendete Restaurierung bzw. Rekonstruktion dieser Orgel den idealen Rahmen für die Abschlussveranstaltung der Ringvorlesung zu Carl Philipp Emanuel Bach.

 

Wolfgang Zerer, geboren 1961 in Passau, erhielt seinen ersten Orgelunterricht vom Passauer Domorganisten Walther Schuster. Ab 1980 studierte er in Wien (Orgel bei Michael Radulescu, Cembalo bei Gordon Murray, Dirigieren bei Karl Österreicher und Kirchenmusik). Weitere Studien führten ihn nach Amsterdam (Cembalo bei Ton Koopman) und Stuttgart (Kirchenmusik und Orgel bei Ludger Lohmann). Er ist Preisträger verschiedener Orgelwettbewerbe (u.a. in Brügge und Innsbruck).

Nach Lehraufträgen in Stuttgart und Wien erhielt er 1989 eine Professur für Orgel an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Seit 1995 ist er außerdem Gastdozent am Conservatorium Groningen, Niederlande und seit Oktober 2006 Dozent für Orgel an der Schola Cantorum in Basel, Schweiz.

Konzerte, Kurse, Jurytätigkeit und Aufnahmen führten ihn in die meisten Länder Europas, nach Israel, Nord- und Südamerika, Japan und Südkorea.


Organisation und Abendgestaltung:

Prof. Dr. Beatrix Borchard und Martina Bick, M.A. in Zusammenarbeit mit dem Studio für Alte Musik der HfMT Hamburg.