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25.11.2009 17:33 Alter: 7 Jahre

Ringvorlesung Gender Studies XI: Musik - Sprache der Gefühle?

Wir laden Sie sehr herzlich ein zu dem Vortrag

Geschlechter(-re)präsentation in Filmton und Filmmusik

und der

Live-Vertonung des Stummfilms Metropolis (Kurzfassung)

am Dienstag, 1. Dezember 2009

18.00 Uhr (s.t.) im Mendelssohnsaal

Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

 

Vortragende: Julia Heimerdinger, HfMT Hamburg

und das Duo M-Cine mit Franziska Windisch, Köln

Eintritt frei.

 

Nach einer Einführung in das Thema "Wirkungen von Filmmusik" wird anhand verschiedenster Beispiele quer durch die Filmgeschichte der Frage nachgegangen, ob und welche hörbaren Unterschiede sich in Filmton und Filmmusik zwischen Männern und Frauen ausmachen lassen. Von Scream-Queens und heruntergepitchten Opernsängern, Musik für Superhelden und Superheldinnen, frühere und heutige Liebespaare u.v.a.m.

 

Der Stummfilm Metropolis von Fritz Lang aus dem Jahre 1927 ist einer der bekanntesten Science-Fiction-Filme der Filmgeschichte. Zu seiner Vertonung erweitert sich das Duo M-Cine - bestehend aus Katharina Stashik (Saxofon) und Dorothee Haddenbruch (Klavier) - zu einem Trio. Franziska Windisch ist für die elektronischen Klänge zuständig. Sie nahm Umweltgeräusche und Instrumente auf - und mischt diese mit rein elektronisch erzeugten Klängen. Die so entstehenden "Soundscapes" beziehen sich zum großen Teil auf Räume und Orte in Metropolis, während Klavier und Saxofon die Figuren und Charaktere verkörpern.

 

Julia Heimerdinger studierte Musikwissenschaft an der Humboldt Universität Berlin, Theaterwissenschaft und Psychologie an der Freien Universität Berlin und schloss ihr Studium 2003 mit einer Arbeit zu Neuer Musik im Spielfilm ab (Pfau-Verlag 2007). In ihrem laufenden Dissertationsprojekt (Martin Luther Universität Halle-Wittenberg) beschäftigt sie sich mit der Sprache der Analysen Neuer Musik. Seit Oktober 2007 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin von Prof. Dr. Beatrix Borchard und betreut u. a. die Multimedialen Präsentationen des Forschungsprojekts Musik und Gender im Internet.

 

Das Duo M-cine - Dorothee Haddenbruch (Piano) und Katharina Stashik (Saxophone) ? spielt Kammermusik, Improvisationen und Stummfilmbegleitungen. Eines ihrer aktuellen Projekte neben der Live-Vertonung des Films Metropolis ist die Begleitung von Nosferatu - eine Symphonie des Grauens, Friedrich Wilhelm Murnaus Stummfilmklassiker von 1922. Zum Stummfilm Metropolis musizieren sie gemeinsam mit der Klang- und Medienkünstlerin Franziska Windisch (Elektronik).

Organisation und Abendgestaltung: Prof. Dr. Beatrix Borchard und Martina Bick, M.A.