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Ringvorlesung „OFFENE RÄUME – OFFENE STADT“ an der Hochschule für Musik und Theater und der HafenCity Universität Hamburg
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13.10.2011 11:31 Alter: 5 Jahre

Ringvorlesung „OFFENE RÄUME – OFFENE STADT“ an der Hochschule für Musik und Theater und der HafenCity Universität Hamburg

Der Auftakt der siebenteiligen Ringvorlesung der Hochschule für Musik und Theater (HfMT) und der HafenCity Universität Hamburg (HCU) Mit Kultur zur Metropole findet am 20. Oktober 2011, 18.00 – 19.30 Uhr im Forum der Hochschule für Musik und Theater Harvestehuder Weg 12, 20148 Hamburg statt.

Der Eintritt ist frei. Die Ringvorlesung wird von der ZEIT-Stiftung Gerd und Ebelin Bucerius gefördert.

 

Impulsreferate

werden von Gesa Ziemer (Professorin für Kulturtheorie, Dekanin im Studiengang Kultur der Metropole der HCU) und Friedrich Loock (Direktor Institut für Kultur und Medienmanagement der HfMT) gehalten. Gesa Ziemer dazu: "Die Verstädterung der Gesellschaft nimmt weltweit zu. Deshalb sind Fragen nach der Qualität des Zusammenlebens der Menschen in Städten heute in der Kultur, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft zentral." Friedrich Loock setzt bei dem Begriff der "Offenen Räume" an, den "wir aktuell u. a. aus dem Bereich der Kommunikation als Kreativinstrument ("open space") und aus dem Internet ("open source") kennen. Welche Offenheit aber wird in offenen Räumen gelebt? Ist es eine Offenheit der Gedanken und Meinungen oder eine Offenheit des Zugangs und des Zusammenwirkens oder eine ganz andere Art Offenheit? Und: Wie offen sind offene Räume tatsächlich?"

 

Diskussion

Reinhard Flender (Direktor des Instituts für kulturelle Innovationsforschung an der HfMT) diskutiert im Anschluss zum Thema „Kultur einer offenen Gesellschaft“ mit Amelie Deuflhard (Intendantin Kampnagel) .Die Vorlesung und alle folgenden Lesungen können unter www.webcast.hfmt-hamburg.de auch per livestream mit verfolgt werden.

 

Neue Kooperation zwischen HfMT und HCU

Reinhard Flender zur neuen Kooperation zwischen den beiden Hochschulen: "Die siebenteilige Ringvorlesung wurde vom Institut für kulturelle Innovationsforschung in Zusammenarbeit mit dem Institut für Kultur-und Medienmanagement (KMM) und dem Studiengang "Kultur der Metropole" der HafenCity Universität  (HCU) konzipiert und setzt sich mit Fragen der Kultur und Lebensqualität in Metropolen auseinander.“ Die Veranstaltungen finden wechselseitig an den beiden beteiligten Hamburger Hochschulen, der Hochschule für Musik und Theater sowie der HafenCity Universität Hamburg, statt.

 

 

Hintergrundinformationen:

Das Institut für kulturelle Innovationsforschung an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg erforscht kulturökonomische Zusammenhänge mit dem Schwerpunkt musikalische Gegenwartskunst. Dabei werden neue Tendenzen, Strukturen  und Entwicklungen in Kultur und Wirtschaft analysiert und eigene Modelle zur kulturellen Innovation entwickelt. Eines der aktuellen Projekte ist z. B. KLANG! - der Aufbau eines Netzwerkes für Neue Musik in Hamburg.

 

Das Institut für Kultur- und Medienmanagement  ist heute die größte Einrichtung dieser Art in Deutschland mit über 650 Studierenden. Es umfasst einen Bachelor- und zwei Masterstudiengänge sowie die Möglichkeit zur Promotion zum Dr. phil. und bietet  im Rahmen seiner Fernstudiengänge Veranstaltungen im gesamten Bundesgebiet an. Forschungsstellen des Instituts widmen sich u.a. dem „Stiftungswesen“, der „Zivilgesellschaft“ und der „Kultur- und Kreativwirtschaft“.

 

Die kulturelle Dimension von Metropolen steht im Mittelpunkt des Bachelor-Studiengangs Kultur der Metropole, der seit dem Wintersemester 2009/2010 an der HafenCity Universität Hamburg angeboten wird und in dieser Form in Europa einzigartig ist. Das Studium bietet eine neuartige Verbindung von Theorie, Praxis und Projektarbeit, die in enger Kooperation mit internationalen Kulturinstitutionen und Künstlern durchgeführt wird.

Die im Jahr 2006 durch die Freie und Hansestadt Hamburg gegründete HafenCity Universität Hamburg – Universität für Baukunst und Metropolenentwicklung (HCU), ist die einzige Universität Europas, die ausschließlich auf Bauen und Stadtentwicklung fokussiert ist. Sie vereint als Universität die drei akademischen Bereiche Ingenieur- und Naturwissenschaften, Geistes- und Sozialwissenschaften sowie Gestaltung und Entwurf.