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Ringvorlesung „OFFENE RÄUME – OFFENE STADT“ an der Hochschule für Musik und Theater und der HafenCity Universität Hamburg
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15.09.2011 14:49 Alter: 5 Jahre

Ringvorlesung „OFFENE RÄUME – OFFENE STADT“ an der Hochschule für Musik und Theater und der HafenCity Universität Hamburg

Neue Kooperation: Stadtkultur und interkulturelle Gesellschaft – dieses Thema verbindet die HafenCity Universität (HCU) und die Hochschule für Musik und Theater (HfMT). Erstmals bieten daher beide Hochschulen im Wintersemester 2011/12 eine gemeinsame siebenteilige Ringvorlesung unter dem Titel "OFFENE RÄUME – OFFENE STADT" an. Die Veranstaltung wird von der ZEIT-Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius und der Sutor-Stiftung Hamburg unterstützt.

Renommierte Experten diskutieren

In einer Metropole mischen sich eigene Traditionen mit fremden Einflüssen, die durch Zuwanderung geprägt sind. Längst sind die großen Metropolen Europas zu „melting pots“ geworden -oder handelt es sich vielmehr um eine Überlagerung von „Parallelgesellschaften“? Wie offen ist unsere Stadtkultur? Reagieren die Kulturmanager auf die neuen demoskopischen Entwicklungen angemessen? Diesen Fragen gehen Experten und Praktiker aus den Bereichen Kultur, Medien, Architektur und Stadtplanung nach. Zu den geladenen Gästen zählen Fritz Pleitgen, Vorsitzender der Geschäftsführung der Ruhr.2010 GmbH, Christoph Lieben-Seutter, Generalintendant Elbphilharmonie und Laeiszhalle Hamburg, Kirsten Baumann, Vorsitzende Stiftung Historische Museen u.v.m.  Die Moderation übernehmen Friedrich Loock, Direktor des Instituts für Kultur und Medienmanagement, Angelus Eisinger, Dekan und Studiengangsleiter Stadtplanung HafenCity Universität, Gesa Ziemer, Dekanin und Studiengangsleiterin Kultur der Metropole HafenCity Universität und Reinhard Flender, Direktor des Instituts für kulturelle Innovationsforschung.

"Die Ausschreitungen in London haben aktuell gezeigt, wie wichtig es ist, über die Kultur der Metropolen zu reflektieren. Die sozialen Spannungen zwischen reich und arm, die zwangsläufig immer stärker werden, sind auch eine Herausforderung für die Kulturschaffenden. Gerade in Zeiten, wo Frustration in Gewalt umschlägt und der Ruf nach Abschottung lauter wird, sind offene Räume für den interkulturellen Dialog gefragt", sagt Reinhard Flender.

 

Fakten im Überblick

WANN:

jeweils donnerstags 18.00 – 19.30 Uhr

20. 10. 11 – Forum der HfMT

Eröffnungsveranstaltung:

Mit Kultur zur Metropole

 

27. 10. 2011 – HfMT

Transkulturelle Innovation

 

3. 11. 2011 – HCU

Vielfalt und Fremdheit

in der Stadt

 

17. 11. 2011 – HfMT

Offenheit und Kreativität

in der Stadt der Zukunft

 

15. 12. 2011 – HCU

Offene Räume in Architektur

und Stadtplanung

 

12. 1. 2012 – HfMT

Offene Räume durch Kultur ? –

Was hat die Kulturhauptstadt dem Ruhrgebiet gebracht?

 

26. 1. 2012 – HfMT

Künftige Akteure einer kulturinteressierten Öffentlichkeit  –

Das Programm Kulturagenten für kreative Schulen 

WO:

Hochschule für Musik und Theater Hamburg

Budge-Palais Raum 12, , Erdgeschoss

Harvestehuder Weg 12, 20148 Hamburg

&

HafenCity Universität Hamburg

„Laterne“ – Raum 372

Averhoffstraße 38, 22085 Hamburg

 

EINTRITT FREI!

 

Eine Veranstaltung von IKI und KMM in Kooperation mit dem Studiengang Kultur der Metropolen der HCU

Das Institut für kulturelle Innovationsforschung an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg erforscht kulturökonomische Zusammenhänge mit dem Schwerpunkt musikalische Gegenwartskunst. Dabei werden neue Tendenzen, Strukturen  und Entwicklungen in Kultur und Wirtschaft analysiert und eigene Modelle zur kulturellen Innovation entwickelt. Eines der aktuellen Projekte ist z. B. KLANG! - der Aufbau eines Netzwerkes für Neue Musik in Hamburg. .

 

Das Institut für Kultur- und Medienmanagement  ist heute die größte Einrichtung dieser Art in Deutschland mit über 400 Studierenden. Es umfasst einen Bachelor- und zwei Masterstudiengänge sowie die Möglichkeit zur Promotion zum Dr. phil. und bietet  im Rahmen seiner Fernstudiengänge  Veranstaltungen im gesamten Bundesgebiet an. Forschungsstellen des Instituts widmen sich u.a. dem „Stiftungswesen“, der „Zivilgesellschaft“ und der „Kultur- und Kreativwirtschaft“.

 

Die kulturelle Dimension von Metropolen steht im Mittelpunkt des Bachelor-Studiengangs Kultur der Metropole, der seit dem Wintersemester 2009/2010 an der HafenCity Universität Hamburg angeboten wird und in dieser Form in Europa einzigartig ist. Das Studium bietet eine neuartige Verbindung von Theorie, Praxis und Projektarbeit, die in enger Kooperation mit internationalen Kulturinstitutionen und Künstlern durchgeführt wird.

 

 

Für weitere Informationen wenden Sie sich bitte an:

Hochschule für Musik und Theater Hamburg
I|k|I  – new classical e.V.
Harvestehuder Weg 12 – 20148 Hamburg

Pressekontakt: Yvonne Spitzner, Tel.: 0176 64 16 83 28,

Mail: ringvorlesung[at]hfmt-hamburg.de