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16.05.2008 17:30 Alter: 9 Jahre

Ringvorlesung zu Johannes Brahms

"..bis wir beide recht gescheut geworden sind" - Brahms und die alte Musik

 

Die Hochschule für Musik und Theater Hamburg und die Hamburger Brahmsgesellschaft ehren gemeinsam Hamburgs großen Sohn zum 175. Geburtstag.

Vortragende sind international renommierte Brahms-Forscher und -Forscherinnen sowie Musiker, die sich besonders mit Johannes Brahms auseinandergesetzt haben. Die Vorträge sind thematisch mit einem Konzertteil verknüpft, der von Lehrenden und Studierenden der Hochschule gestaltet wird. Die Reihe wurde von Prof. Dr. Beatrix Borchard konzeptionell entwickelt und geplant.

 

Donnerstag, den 22. Mai 2008, 18 - 19.30 Uhr,

im Mendelssohn-Saal der Hochschule

 

Dr. Norbert Meurs (Lübeck):

".. bis wir beide recht gescheut geworden sind" - Brahms und die alte Musik

Musik:

Christoph Willibald Gluck:

Gavotte A-Dur aus der Oper "Iphigénie en Aulide", Bearbeitung für Klavier von Johannes Brahms

Andante aus dem Streichsextett Nr. 1 B-Dur, op. 18, Arrangement für Klavier zu zwei Händen

Johann Sebastian Bach:

Chaconne aus der Partita d-moll für Violine solo

Bearbeitung für Klavier (linke Hand allein) von Johannes Brahms

 

Klavier: Prof. Martin Schumann (Hochschule für Musik und Theater Hamburg)

 

Weitere Termine: 5.6., 19.6., 3.7. 2008.

Eintritt frei.

 

"..bis wir beide recht gescheut geworden sind" - Brahms und die alte Musik

 

Wie kaum ein anderer Komponist seiner Zeit hat sich Johannes Brahms mit der Musik seiner Vorgänger und vor allem der alten Musik auseinandergesetzt. Zeitlebens sollte sie für ihn ihre Faszination behalten - für den Komponisten Brahms, dem sie als unverzichtbare Inspirationsquelle diente, für den Dirigenten und Pianisten, der ihr in seinen Konzerten breiten Raum gab, aber auch für den leidenschaftlichen Autographensammler und für den Mitarbeiter an den großen Bach- oder Händel-Gesamtausgaben der Zeit. Im Anschluss an den Vortrag spielt Prof. Martin Schumann (Klavier) Brahms-Bearbeitungen alter Musik.

 

Dr. Norbert Meurs studierte in Bonn und Berlin Musikwissenschaft und pro-movierte über Brahms und die Rezeption seiner frühen Werke ("Neue Bahnen - Aspekte der Brahms-Rezeption 1853 - 1868"). Er war Mitarbeiter bei verschiedenen Zeitschriften, Rundfunkanstalten und Konzertveranstaltern. Seit 1993 ist Norbert Meurs Redakteur im Kulturprogramm des Süddeutschen Rundfunks/Südwestrundfunks.