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24.10.2008 11:27 Alter: 8 Jahre

Ringvorlesung "Zukunftsperspektiven der Kultur"

Multikulti - Illusion oder Realität?

In der Hochschule für Musik und Theater Hamburg diskutieren zum zweiten Mal namhafte Persönlichkeiten aus Kultur und Medien.

 

Kultur und Kunst scheinen die Zauberworte zu sein für eine ideale Gesellschaft, in der Gewalt, Diskriminierung und Mobbing ausgeschlossen scheinen. Kultur soll in sozialen Brennpunkten Konflikte entschärfen, eine anspruchsvolle Freizeitgestaltung bieten und einer Stadt Standort-Attraktivität verleihen. Kann Kultur das wirklich alles leisten, was man sich von ihr wünscht oder liegt die eigentliche Aufgabe von Kunst und Kultur nicht ganz woanders?

 

Die Ringvorlesung "Zukunftsperspektiven der Kultur" ist eine Kooperation des Instituts für kulturelle Innovationsforschung (IkI) und des Instituts für Kultur- und Medienmanagement (KMM) der Musikhochschule.

 

Wir laden herzlich ein zur zweiten Ringveranstaltung

Multikulti - Illusion oder Realität?

am Donnerstag, den 6. November 2008, 18:00 bis 19:30 Uhr,

Hochschule für Musik und Theater Hamburg,

Budge-Palais 12 (ehem. Bibliothek).

Eintritt frei.

 

In fast jeder deutschen Schule, sei es in einer Grundschule oder in einem Gymnasium, finden sich Schüler mit sogenanntem Migrationshintergrund. Wie wirkt sich das auf die kulturelle Identität aus? Die Debatte über eine deutsche "Leitkultur" führt in die falsche Richtung. Wir leben in einer Zeit kultureller Polyphonie.

 

Es diskutieren: Christian Höppner (Generalsekretär Deutscher Musikrat, Präsident Landesmusikrat Berlin) und Reinhard Flender (Direktor Institut für kulturelle Innovationsforschung an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg).

 

Christian Höppner (geb. 1956) ist seit 2004 Generalsekretär des Deutschen Musikrates, dessen Präsidiumsmitglied bzw. Vizepräsident er von 2000 bis 2004 war. Gleichzeitig unterrichtet er seit vielen Jahren als Lehrbeauftragter für Violoncello an der Universität der Künste Berlin.

 

Christian Höppner ist Präsident des Landesmusikrates Berlin, Vorsitzender des Landesausschusses "Jugend musiziert" Berlin, stellvertretender Vorsitzender des Deutschen Kulturrates, Mitglied im Programmausschuss von RTL, Kuratoriumsmitglied des Frankfurter Musikpreises, Chefredakteur des Magazins Musikforum. Zudem vertritt er den Deutschen Musikrat in der Deutschen UNESCO-Kommission. Für sein Engagement um das Berliner Musikleben wurde er im Jahr 2001 von Bundespräsident Johannes Rau mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Weitere Informationen unter: www.CHOEPPNER1.de

 

Prof. Dr. Reinhard David Flender (geb. 1953) studierte Klavier, Komposition und Musikwissenschaften in Hamburg, Münster und Jerusalem. Seit 1983 lehrt Flender an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg und leitet außerdem seit 1987 die Klassik-Abteilung des internationalen Musikverlages peermusic.

 

Das Institut für kulturelle Innovationsforschung ist ein An-Institut der Hochschule für Musik und Theater Hamburg und erforscht kulturökonomische Zusammenhänge mit dem Schwerpunkt musikalische Gegenwartskunst.

Das IkI Konzept KLANG! im Rahmen des Förderprojektes Netzwerk Neue Musik der Bundeskulturstiftung wird in den Jahren 2008-2011 in Hamburg unter Federführung der Hamburger Musikhochschule realisiert.

 

Das Institut für Kultur- und Medienmanagement in Hamburg ist heute die größte Einrichtung ihrer Art in Deutschland mit einem umfangreichen Studienangebot: "Bachelor of Arts (B.A.)", "Master of Arts (M.A.)" , weiterbildender Master, Promotion zum "Dr. phil.". Im Präsenz- und Fernstudium bietet es Veranstaltungen im gesamten Bundesgebiet an. Die drei Forschungsstellen des Instituts widmen sich dem "Stiftungswesen", der ?"ivilgesellschaft" und der "Kultur- und Medienwirtschaft".