Deutsch
English
< zurück
20.02.2008 18:41 Alter: 9 Jahre

Sprung über die Elbe: Das Ensemble 21 gastiert in Harburg

Das Publikum alljährlich an neue Musik heranzuführen - dieses Ziel verfolgt die Musikgemeinde Harburg seit bald 30 Jahren und veranstaltet zusätzlich zu ihrer Reihe von Sinfoniekonzerten einen Abend mit Neuer Musik, der von dem Komponisten Dieter Einfeldt programmatisch betreut und moderiert wird.

 

Das Ensemble 21 für aktuelle Musik der Hochschule für Musik und Theater Hamburg gastiert am

Dienstag, den 26. Februar 2008 (20 Uhr)

im Saal des Helms-Museums, Museumsplatz 2, Harburg (S-Bahn Harburg Rathaus)

Karten nur an der Abendkasse: Eintritt 8 Euro, ermäßigt 5 Euro.

- und vollzieht so musikalisch den Sprung über die Elbe.

 

Zur Aufführung kommen Werke von Terry Riley, Jörn Arnecke und Stephan Froleyks. Moderiert wird das Konzert von Dieter Einfeldt, es dirigiert Jörn Arnecke, Solistinnen sind Julia Henning (Sopran) und Christiane Boehlke (Sprecherin).

 

Das Konzert verbindet zwei zeitgenössische Stücke, die sich in unterschied-licher Weise auf die Romantik beziehen: Stephan Froleyks (geboren 1962) lässt in "Vier Sätze mit Heine und Schumann für Ensemble und DJ" Gedichttexte flüstern und ein Lied als Erinnerung erklingen. Jörn Arnecke (geboren 1973) dehnt in "Erstarrung" die Klavierbegleitung des gleichnamigen Schubert-Lieds aus der "Winterreise" und kontrastiert die Originaltexte mit zeitgenössischer Lyrik. Dazu gesellt sich als launige Marsch-Parodie "The Central Star March" aus den "4 Wölfli Portraits" von Terry Riley (geboren 1935).

 

Das Ensemble 21 für aktuelle Musik der Hochschule für Musik und Theater Hamburg feierte seine Gründung im Juni 2006 bei einem Gedenkkonzert für György Ligeti. Das Ensemble ist bislang neben Konzerten in Hamburg u. a. in den Niederlanden und in Münster aufgetreten.

 

Das Ensemble 21 gliedert sich in die vielfältigen Aktivitäten des Studios 21 rund um die aktuelle Musik an der Musikhochschule ein. Erklärtes Ziel ist es, nicht nur innerhalb der Hochschule, sondern darüber hinaus noch stärker in die Hamburger Kunstszene hinein zu wirken und auch überregional ein Hamburger Zeichen zu setzen.

Förderin des Studios 21 für aktuelle Musik der Hochschule ist seit dem Win-tersemester 2005/06 die ZEIT Stiftung Ebelin und Gerd Bucerius.