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25.02.2011 15:01 Alter: 6 Jahre

STARS VON MORGEN

Herausragende Stipendiaten der Hochschule für Musik und Theater im Konzert

Am 5. März 2011 treten drei außergewöhnliche Talente der Hochschule für Musik und Theater Hamburg mit den Hamburger Symphonikern auf. Dazu laden wir Sie herzlich ein am

 

Samstag, 05.03.11, 19:00

Laeiszhalle - Musikhalle, Großer Saal.

Eintritt: 8,-- bis 36,-- €.
Eine Veranstaltung der Hamburger Symphoniker in Zusammenarbeit mit der HfMT Hamburg.

 

Die Hamburger Symphoniker pflegen seit Jahren eine besondere Beziehung zur Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Einmal im Jahr wird besonders hervorragenden jungen Musikern, die von der Hochschule ausgezeichnet wurden, die Chance gegeben, im Großen Saal der Laeiszhalle das Hamburger Publikum zu begeistern.

Das Programm:
- Tschaikowski: Violinkonzert D-Dur op. 35
- Beethoven: Arie des Rocco „ Hat man nicht auch Gold beineben“ aus „Fidelio“
- Verdi: Arie des Philipp „ Ella giammai màmo“ aus „Don Carlos“
- Brahms: Klavierkonzert Nr. 2 B-Dur op. 83.

- Weiter wird das Werk des Kompositionsstudierenden Eli Marschall „Oracle Bones“ (Uraufführung) uraufgeführt werden.


Hamburger Symphoniker
Leitung: Muhai Tang


Die Stipendiaten:
Marc Bouchkov, Violine (Klasse Prof. Boris Garlitsky)
Kihwan Sim, Bassbariton (Klasse Prof. Geert Smits)
Adam Laloum, Klavier (Klasse Prof. Evgeni Koroliov)
Eli Marshall, Komposition (Klasse Prof. Dr. Manfred Stahnke und Klasse Prof. Elmar Lampson, der das Werk maßgeblich betreut hat).

 

Marc Bouchkov, (1991 im französischen Montpellier geboren) gewinnt mit 17 den 1. Preis bei dem renommierten „International violin contest Henri Koch“. Auf dem berühmten „Festival Internacional de Santander“ spielt er 2009 in einem Trio mit Ivan Monighetti. Auf dem „International Music Festival“ tritt er als Solist mit den Moscow Soloists unter Yuri Bashmet auf.
Im Sommer 2010 folgt er seinem Lehrer Boris Garlitsky nach Hamburg, der ihn zuvor in Paris am CNSMDP schon unterrichtet hatte, um hier sein Studium fortzusetzen. Jüngster Höhepunkt in der noch jungen Karriere ist der Gewinn des 1. Preises der „2010 European Young Concert Artists Auditions“ in Leipzig.

 

Marc Bouchkov Repertoire ist höchst anspruchsvoll und beinhaltet bereits die komplexesten und virtuosesten Werke von Bach, Mozart, Beethoven, Paganini, Saint-Saëns, Sarasate, Tschaikowsky, Ysaÿe, Ernst, und Bartók.

 

Adam Laloum, (1987 geboren), Gewinner des berühmten Clara Haskil Klavierwettbewerbs (2009), studiert zunächst am Conservatoire National de Toulouse, bevor er 2002 am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris in die Klasse von Michel Béroff aufgenommen wird.

Im Juni 2006 schließt er sein Studium mit dem „Diplôme de formation supérieure de piano“ ab und setzt seine Ausbildung am CNSM de Lyon in der Klasse von Géry Moutier fort. Dort konzertiert er mit dem Orchester des Konservatoriums Lyon unter der Leitung von Peter Csaba.

Adam Laloum ist als Kammermusiker und Solist regelmäßig bei France Musique, SWR, RSR Switzerland und bei zahlreichen Festivals zu Gast, wie Epau, La Roque d’Anthéron oder La Grange de Meslay sowie bei den Festivals L’Orangerie de Sceaux, Jacovins de Toulouse, Verbier Festival, Klavier-Ruhr Festival…

Der Pianist ist Preisträger der Fondation de France und gewinnt ein Stipendium der Fondation Groupe Banque Populaire.

Derzeit perfektioniert er sein Klavierspiel in der Klasse von Evgeni Koroliov an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

 

 

Kihwan Sim, 1983 in Seoul, Süd-Korea geboren, studiert zunächst an der Yonsei University und anschließend an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg bei Prof. Geert Smits im Masterstudiengang Oper. Kihwan Sim hat mehrere internationale Wettbewerbe gewonnen, er erhält 2009 den 1. Preis beim Wettbewerb „Mirjam Helin International Singing Competition“ und den 2. Preis beim Wettbewerb „Neue Stimmen 2009 " in Gütersloh. Außerdem erhält er den 1. Preis beim Maritim Wettbewerb. Als herausragender Nachwuchsinterpret erhält Kihwan Sim im April 2010 den mit 10.000 Euro dotierten Hermann und Milena Ebel-Preis.
 
Kihwan Sim hat bereits zahlreiche Rollen auf unterschiedlichen Opernbühnen gesungen, so ist er z.B. am Yonsei Theater und der Knua-Hall in der Oper Don Giovanni von Mozart als Leporello aufgetreten und in der Rolle des Figaro (Le Nozze di Figaro) an der Kunsthalle der „Corean Broadcasting Company“. An der Hochschule für Musik und Theater Hamburg singt er die Rolle des Pallante in der Oper Agrippina von Georg Friedrich Händel und den Leporello in Don Giovanni.
 
Kihwan Sim erhält 2010 ein Engagement am Staatstheater Darmstadt und ist dort zu hören mit der Titelpartie in Mozarts Le nozze di Figaro.